Aktuelle eBay-Studie zeigt: Mobile Commerce setzt sich verstärkt durch

Ein Drittel aller Smartphone- und Tablet PC-Eigner (36,1%) hat schon einmal mobil eingekauft. Mobile Shopping ist inzwischen Teil einer umfassenden Einkaufserfahrung der Verbraucher, die die Kanäle Online, Offline und Mobile je nach Einkaufssituation und -bedürfnissen variabel nutzen.

Software wie Programme und Applikationen, aber auch Downloads, Bücher und Eintrittskarten werden besonders gern mobil erworben. Die Befragten schätzen am mobilen Shopping vor allem, dass sie unabhängig von Ort und Uhrzeit einkaufen und bequem Preise vergleichen können. 227 Euro haben die mobilen Käufer in den letzten 4 Wochen durchschnittlich beim mobilen Shopping ausgegeben. Dies ergibt die gemeinsame repräsentative Studie mit dem Titel „Smart Shopping“ der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und des weltweiten Online-Marktplatzes eBay.  Bei einer ersten gemeinsamen Studie ging es darum, dass Dreiviertel der Deutschen sich mobil über einen Kaufgegenstand informieren. Für die jetzige Studie wurden im September 2011 in einer repräsentativen Online-Befragung 2.166 Personen ab 14 Jahren von dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG befragt.

Aktuelle eBay-Studie ergibt: Mobile Commerce setzt sich verstärkt durch

Mobile Commerce setzt sich auch in Deutschland verstärkt durch: Vier von zehn Männern und drei von zehn Frauen, die ein Smartphone oder Tablet-PC besitzen, haben schon einmal mobil eingekauft, das entspricht jedem dritten Bundesbürger.

Vor allem jüngere Kunden nutzen Mobile Commerce:

  • 45% der 14- bis 29-jährigen Smartphone- und Tablet-PC-Besitzer haben schon einmal ein Produkt oder eine Dienstleistung mobil erworben.
  • 38% sind es bei den 30- bis 49-Jährigen und
  • 22,8% in der Altersklasse ab 50 Jahren

Ganz oben auf der Liste stehen Programme und Applikationen:

  • 36,5% der mobilen Käufer geben an, diese Produkte „sehr oft“ via Smartphone oder Tablet-PC zu beziehen.
  • 34,5% kaufen eBooks, Musik, Filme und Spiele
  • 30,7% Bücher
  • 28,6% elektronische Medien wie CDs und DVDs
  • 22% Tickets
  • 21,2% Kleidung, Schuhe und Schmuck.

Aufholbedarf gibt es beim Mobile Commerce noch in den Bereichen Lebensmittel, Möbel, Werkzeuge, Fahrzeuge und -zubehör sowie Spielzeug.

 Aktuelle eBay-Studie zeigt: Mobile Commerce setzt sich verstärkt durch

Die größten Vorteile beim mobilen Einkauf sehen die Befragten in der Möglichkeit, unabhängig von Zeit und Ort Produkte und Dienstleistungen erwerben zu können. Preisvergleichsmöglichkeiten sowie schnell und effizient das Gesuchte zu finden, sind weitere Vorteile des Mobile Commerce, die die Befragten nennen. Das Ladengeschäft punktet demgegenüber damit, dass der Käufer den Kaufgegenstand anfassen und ausprobieren kann. Die Beratung und die Möglichkeit zum Umtausch werden beim Offline-Kauf ebenfalls geschätzt.

Beim Kauf im Internet per Computer ist der unkomplizierte Preisvergleich entscheidend. Auch hier besticht die Chance, rund um die Uhr, bequem und effizient einkaufen zu können. Durchschnittlich haben die Gerätebesitzer, die bereits Mobile Commerce betreiben, für mobile Einkäufe in den letzten 4 Wochen 227,00 Euro ausgegeben. Die Zufriedenheit der Käufer mit ihrem letzten getätigten mobilen Einkauf ist hoch – die Befragten geben ihm durchschnittlich die Schulnote 1,9. Frauen sind etwas zufriedener als Männer.

Die Frage „Wo die Smartphone- oder Tablet PC-Besitzer mobil einkaufen“  lässt sich nach der Umfrage wie folgt beantworten:

  • 66,2% auf dem Sofa
  • 44,0% im Arbeitszimmer am Schreibtisch
  • 24,4% im Schlafzimmer
  • 22,0% in der Küche.

Außer Haus kaufen 37,3% im Café mobil ein. Im Büro sind es 31,4% und am Flughafen oder Bahnhof 29,1%. Ein Fünftel der Gerätebesitzer (19,8%) kauft auch dort mobil ein, wo das Produkt oder die Dienstleistung vor Ort erworben werden kann.
Mobile Commerce ist in jedem Fall auf dem Vormarsch, denn 13,4% der Smartphone- und Tablet-PC-Besitzer kaufen bereits „sehr oft“ mobil ein. Allerdings ist der bevorzugte Weg des Einkaufs noch immer „online im Internet“ – 63,4% der Befragten geben an, dass sie „sehr oft“ auf diesem Wege shoppen. Dieser Einkaufskanal liegt damit sogar noch vor dem Ladengeschäft (48,9%).

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