PayPal-Kunden abermals im Visier Kriminellen: „Bestätigung Ihrer Zahlung an Ludwig Schröder GmbH & Co. KG“

Und wieder sind die PayPal-Nutzer von einer Phishing-Welle bedroht. Aktuell sind Mails im Umlauf, die angeblich vom Online-Bezahldienst PayPal stammen. Der Betreff der derzeitigen Mail lautet: „Bestätigung Ihrer Zahlung an Ludwig Schröder GmbH & Co. KG“.

Die Cyber-Kriminellen versuchen auf diese Weise an die persönlichen Daten der PayPal-Kunden zu gelangen. Wie auch die vergangenen E-Mails ist auch diese professionell und authentisch gestaltet und der Empfänger wird mit vollständigem Namen angesprochen.

PayPal-Kunden abermals im Visier Kriminellen: "Bestätigung Ihrer Zahlung an Ludwig Schröder GmbH & Co. KG"

PayPal-Kunden abermals im Visier Kriminellen: „Bestätigung Ihrer Zahlung an Ludwig Schröder GmbH & Co. KG“

In der fingierten Mail befindet sich ein Link, über den die Zahlung angeblich rückgängig gemacht werden kann. Doch auch dieser Link führt auf eine Webseite der Gauner. Hier haben die Betrüger dann die Möglichkeit, alle eingegebenen Daten wie Namen oder Kontodaten abzugreifen.

Wieder einmal gilt: In der aktuellen und ähnlichen E-Mails keinesfalls verlinkte Seiten oder Anhänge öffnen. Wenn man sich unsicher ist, ob eine Mail wirklich authentisch ist, ist es sinnvoller den angeblichen Rechnungssteller oder Absender zu kontaktieren. Ferner sollte man immer einen Blick auf die Absender-E-Mail-Adresse werfen, die oft nicht korrekt ist.

Phishing erkennen

Betrugsversuche im Internet werden immer ausgefeilter. Manchmal ist nicht sofort klar, ob eine E-Mail, eine SMS oder eine Webseite echt ist. PayPal hilft Ihnen, Fälschungen zu erkennen, damit Sie sicherer im Internet unterwegs sind. Wenn Ihnen eine E-Mail verdächtig vorkommt, antworten Sie nicht und klicken Sie auf keinen Fall auf einen Link oder einen Anhang. Leiten Sie einfach die gesamte E-Mail an spoof@paypal.com weiter und löschen Sie sie anschließend.

Vor Phishing schützen?

PayPal unterstützt Sie dabei, sich vor Identitätsdiebstahl zu schützen und potenziell betrügerische Websites aufzudecken. Wenn Sie sicher gehen wollen, ob die E-Mail, die Sie erhalten haben, wirklich von PayPal stammt, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • So melden Sie PayPal verdächtige E-Mails. Leiten Sie die verdächtige E-Mail an spoof@paypal.com weiter. Bitte verändern Sie die Betreffzeile nicht und leiten Sie die Nachricht nicht als Anlage weiter. Anschließend löschen Sie die E-Mail aus Ihrem Postfach. Übrigens: Ihre Aufmerksamkeit trägt auch zum Schutz anderer PayPal-Nutzer bei.
  • So überprüfen Sie verdächtige E-Mails. Sie sind sich nicht sicher, ob die E-Mail von PayPal kommt? Öffnen Sie bitte ein neues Browserfenster, geben Sie in die Adresszeile www.paypal.de ein und folgen Sie dann erst den Schritten in der E-Mail.
  • So lesen Sie verdächtige E-Mails richtig. Um Ihre persönlichen Daten zu schützen, sollten Sie niemals persönliche Angaben wie Name, Adresse, Bankdaten, Kreditkartendaten oder Passwörter auf einer Website eingeben, wenn Sie dazu vorher per E-Mail direkt und dringlich aufgefordert und per Link weitergeleitet worden sind.
  • Überwachen Sie Ihr PayPal-Konto. Überprüfen Sie Ihr PayPal-Konto regelmäßig auf verdächtige Aktivitäten. Loggen Sie sich in Ihr Konto ein, und wenn Sie unerlaubte Transaktionen bemerken, melden Sie diese direkt an PayPal. 

Betrügerische E-Mails

Betrügerische E-Mails sehen den E-Mails eines Unternehmens zum Verwechseln ähnlich. So versuchen Cyberkriminelle, Ihr Geld oder Ihre Identität zu stehlen. Meistens versuchen die Betrüger Sie mit einer fiktiven Geschichte zu verleiten, sensible Daten preiszugeben (dies wird „Phishing“ genannt) wie zum Beispiel Kontoinformationen oder gefährliche Anhänge zu öffnen. Wenn PayPal Ihnen eine E-Mail schreibt, beachten Sie bitte folgende Regeln: PayPal sendet senden Ihnen nie Anhänge. Öffnen Sie keine Anhänge in verdächtigen E-Mails, diese können Viren oder Trojaner enthalten. PayPal wird Sie nie direkt auffordern, persönliche Daten direkt auf einer Website einzugeben. Wenn Ihre Hilfe benötigt wird, fragt PayPal Sie immer über eine Nachricht in Ihrem PayPal-Konto.

Wie erkenne ich eine betrügerische E-Mail?

Achten Sie auf folgende Hinweise:

  • Unpersönliche Anrede: PayPal spricht Sie immer mit Ihrem vollständigen Namen an.
  • Vorgetäuschte Dringlichkeit: Betrüger drohen Ihnen oft damit, dass Ihr Konto gesperrt wird, wenn Sie nicht unverzüglich reagieren.
  • Gefälschte Links: Achten Sie darauf, wohin ein Link führt, bevor Sie darauf klicken.  Fahren Sie dazu mit der Maus über den Link. Wenn die URL verdächtig aussieht, klicken Sie auf keinen Fall auf den Link.
  • Anhänge: PayPal sendet Ihnen nie Anhänge per E-Mail. Anhänge können Viren oder Trojaner enthalten. Öffnen Sie keine Anhänge, die Sie nicht erwarten.
  • Falls Sie sich nicht sicher sind, leiten Sie die gesamte E-Mail anspoof@paypal.com weiter und löschen Sie sie dann.
  • Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das in der Regel auch.
  • Gefälschte URL. Einige Betrüger verwenden eine gefälschte Browser-Adresszeile, um den Anschein zu erwecken, dass Sie sich auf einer echten Website befinden. Selbst wenn eine URL das Wort „PayPal“ enthält, handelt es sich möglicherweise um eine betrügerische Website. Beispiele für gefälschte PayPal-URLs:
    • www.secure-paypal.com

Betrügerische Websites

Betrügerische Webseiten sehen der Webseite eines Unternehmens täuschend ähnlich. Betrüger wollen Sie dazu verleiten, auf diesen Websites sensible Daten wie PINs, TANs, Kreditkartennummern oder Ihr PayPal-Passwort einzugeben, um diese dann missbräuchlich zu verwenden.

Mit folgenden Tipps können Sie sich schützen:

  • Wenn Sie sich bei PayPal einloggen möchten, öffnen Sie ein neues Browserfenster und tippen Sie die URL ein.
  • Geben Sie wichtige Informationen nur auf verschlüsselten Webseiten ein – Sie erkennen diese am Schlosssymbol und am Kürzel „https“ in der Adresszeile Ihres Browsers.
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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Bezahldienste, Gesetz, Sicherheit

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