Zalando soll in Düsseldorf nach einer Immobilie für ein weiteres Outlet suchen

Der stationäre Handel stirbt zwar aus, doch manche Anbieter investieren dennoch in diesen Bereich. Dabei handelt es sich jedoch um die großen Player. Zu ihnen gehört zum Beispiel das Mode-Unternehmen Zalando, das in den letzen Jahren Outlets in Berlin, Frankfurt und Köln eröffnet hat. Jetzt ist ein Geschäft in einer weiteren Stadt geplant.

Unter großen Internethändlern herrscht momentan der Trend vor, das stationäre Geschäft auszubauen. Genauso wie Amazon investiert auch Zalando in diesen Bereich, um zweigleisig zu fahren und flexibel zu bleiben. Dieser Strategie folgt das Mode-Unternehmen in drei Städten, wo es bereits Outlets unterhält. Nach Berlin, Frankfurt und Köln sollen seine Kunden künftig auch in Düsseldorf in stationären Geschäften einkaufen können. Den neuesten Gerüchten zufolge sucht Zalando dort derzeit nach einer passenden Immobilie, von welcher der Fashion-Primus eine Fläche von 1.000 bis 1.200 Quadratmetern verlangt. An einigen konkreten Standorten soll das Berliner Unternehmen schon jetzt Gefallen finden, weshalb es mit den Zuständigen in Verhandlungen getreten ist.

Zalando soll in Düsseldorf nach einer Immobilie für ein weiteres Outlet suchen

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Nicht in einer A-Lage, aber kein Problem

Dass sich Zalando für Düsseldorf als vierte Stadt mit einem Outlet entschieden hat, liegt an der Strahlkraft der Rheinmetropole. Viele Verbraucher aus dem Umland kommen gerne hierher, um einzukaufen. Allerdings verfügt die Rheinische Post über Informationen, denen zufolge die favorisierte Immobilie für das stationäre Geschäft sich außerhalb des Shopping-Zentrums befinden soll: „Erwartet wird von Experten, dass ein neues Ladenlokal nicht in einer typischen A-Lage wie der Kö oder der Schadowstraße liegen würde.“ Anderseits hat sich der Modehändler in den letzten Jahren einen so großen Namen gemacht, dass seine stationären Geschäfte auch an entlegenen Plätzen gut laufen. Das beweist das Outlet in Frankfurt am Main, welches die Kunden ebenfalls nicht in der Fußgängerzone finden. „Zalando braucht keine Flächen an den besten Lauflagen“, sagt Daniel Hartmann, der bei Colliers International Düsseldorf den Posten des Head of Retail innehat. „Das ist ein Geschäft, das von Kunden gezielt aufgesucht wird und für das sie auch zu fahren bereit sind.“

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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