Amazon USA: Händler klagen wegen Zurückhaltung von Geldern

Nicht nur in Deutschland steht Amazon derzeit in der Kritik, wie wir bereits berichteten. Auch in den USA sieht sich der Internetriese vor einer Klage. Dort reichten Marktplatzhändler eine Sammelklage vor dem U.S. District Court in Seattle gegen Amazon ein, um die Herausgabe von ungerechtfertigt über 90 Tage eingefrorene Umsätzen zu erreichen.

Solche Vorwürfe kennt man bislang von der eBay-Tochter PayPal, denn auch hier gab es des Öfteren Beschwerden über das Zurückhalten von Geldern.

Letzte Woche nun haben 2 Drittanbieter, die auf Amazon Handel betreiben, Klage gegen Amazon eingereicht. Sie sind der Ansicht, dass Amazon USA entgegen seiner eigenen Bestimmungen mehr als 90 Tage Gelder zurückgehalten habe. Das widerspräche auch dem Bundesgesetz in Washington. Die Kläger argumentieren, dass es nicht nur länger als 90 Tage dauere, ehe sie an ihr Geld kommen, sondern dass Amazon durch die Rückhaltetechnik auch noch Millionen an Dollar hinzuverdiene und das auf Kosten der Händler.

Die beiden Kläger Jo Ellen Peters und Ken Lane fordern Schadensersatz und Zinszahlungen in nicht bekannter Höhe.

Von Seiten Amazons ist bislang noch kein Statement zu der Klage abgegeben worden.


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