Zalando steigt mit Emeza in den Markt der Designer-Bekleidung ein

Unter dem Namen Zalando werden seit dem Jahr 2008 Bekleidung, Schuhe und Accessoires in inzwischen 14 europäische Nationen verkauft. Auch in Lateinamerika, Russland und der arabischen Welt ist Zalando aktiv. Jetzt steigt das Unternehmen mit seinem Portal Emeza ins Geschäft mit hochpreisiger Designer-Bekleidung ein. Und es soll nicht nur auf Deutschland limitiert sein.

Vor ein paar Wochen hatte Zalando Emeza ins World Wide Web gestellt. Bisher war es eine Art Testphase, bei dem man aus etwa 40 Marken Kleider, Blusen Handtaschen und Schmuck auswählen konnten. Seit dem 21. März 2012 ist das Business erweitert worden. 120 Designer, darunter DKNY, Marc Jacobs oder Zac Posen sind mit ihrer Frühjahrs- und Sommermode auf der Seite präsent. Die Geschäfte führt Felix Zirkler zusammen mit Remco van Zanten und Sandy Bontout.

Das Ziel Zalandos: Man möchte Marktführer werden. Dafür muss man jedoch erst einmal an Plattformen wie mytheresa oder net-a-porter vorbei, die sich bis dato das Geschäft mit dem Luxusmoden-Internethandel teilten. Emeza erinnert im Design der Webseite sehr stark an net-a-porter.

„Es ist unser Ziel, eine einzigartige Online-Destination für Luxusmode zu schaffen, indem wir einige der aufregendsten, internationalen Marken zugänglich machen”, sagt Emeza-Chef Remco van Zanten in einer Mitteilung.

Zalando hatte im Februar 2013 unter dem Namen Kiomi bereits einen anderen Web-Shop gestartet, der Rivalen wie Zara oder Topshop angreifen soll.


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