Gibt eBay seinen Händlern im mobilen Sektor ausreichend Unterstützung?

Die eBay Verantwortlichen haben im Zuge der Bekanntgabe der Zahlen zum vierten Quartal 2012 klargemacht, dass mobile Käufer und solche, die auf den Marktplatz über ihre Tablets und Smartphones zugreifen, der Antriebsmotor für eBays Wachstum waren. eBay CEO John Donahoe erwähnte vor allem eine neue Schar an Kunden, nämlich 4,3 Millionen Käufer, die 2012 über ihre mobilen Endgeräte auf den Marktplatz kamen und aktive Käufer wurden.

Donahoe, aber Bob Swan eBay CFO machten deutlich, dass sie die Registrierung und die Kauferfahrung einfacher und bequemer gestalten möchte.

„Der mobile Sektor schreibt das Commerce-Drehbuch neu. Und wir werden weiter daran arbeiten, die führende Position im Commerce und der Bezahlung innezuhaben“, so Donahoe. „Das klingt alles ganz gut“, so Dan Wilson von Tamebay. „Je mehr Käufer desto besser und es sieht tatsächlich so aus, als ob der mobile Einkauf ein wichtiger Wachstumstreiber sein wird in den kommenden Jahren.“

Doch tut eBay auch genug für seine Händler in diesem Sektor, sodass diese verstehen welchen Einfluss mobile Käufer auf ihr Business haben? Wilson glaubt, dass eBay zu wenig tut.

Zwei Punkte führt Wilson an, die den Händlern weiterhelfen könnten

eBay-Händler könnten nicht nachvollziehen von wo aus die Bestellungen getätigt werden. Kommen die Einkäufe von einem iPhone oder einem uralten PC, das bleibt ein Geheimnis. eBay sollte den Händlern die Nummern an die Hand geben, sodass sie die richtigen Entscheidungen treffen können. Vielleicht wären ja viele der Händler überrascht, wie viele Einkäufe zum Beispiel über das iPad getätigt werden.

Zudem sei es im Jahr 2013 lächerlich, dass eBay seine Händler davon abhalte, bestmögliche Artikeleinstellungen für mobile Endgeräte vorzunehmen, indem für mehr als ein Foto bezahlt werden muss. Mobile Kunden kaufen visuell ein, also muss den Händlern hier in jedem Fall unter die Arme gegriffen werden.


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