SIIA reicht Klage gegen drei europäische Online-Händler ein

Die SIIA (The Software & Information Industry Association) hat bereits im Januar sein Internet Anti-Datenklau-Programm nach Europa ausgedehnt und damit begonnen, auch dort Internet-Händler zu überwachen. In den meisten Fällen werden lokal Führungskräfte und Detektive von der SIIA eingestellt, die dann im Internet Testkäufe bei verdächtigen Händlern durchführen. Wenn die ertappten Händler, die Waren von einem anderen Lieferanten bezogen haben, so geht die SIIA soweit, dass sie Nachforschungen anstellt um die tatsächlichen Betrüger-Firmen zu finden.

Mittlerweile hat die Vereinigung 3 Klagen gegen Online-Verkäufer in Deutschland und Großbritannien eingereicht, die nachgemachte oder  unberechtigterweise Kopien der Software von Adobe auf eBay verkauft haben.

Die vor 3 Jahren ins Leben gerufene Organisation handelt im Namen von Gesellschaften wie Adobe, McAfee, Quark, Corel oder Symantec in einer Industrie-weiten Kampagne, um gegen Software- und Content-Piraterie anzukämpfen. Nicht nur dass man sich dabei auf eingegangene Berichte verlässt, die SIIA durchsucht auch selbst das Internet nach Betrügern. In den letzten 3 Jahren hat die SIIA mehr als 100 Klagen gegen Internet-Händler eingereicht, die illegale Software verkauften.

Wer selbst einem Fälscher aufgesessen ist, oder  sieht, dass Plagiate angeboten werden, kann dies an die SIIA weitergeben.

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