Second-Hand-Marktplatz Micolet will in Deutschland Produktverkauf ermöglichen

Mode-Artikel nicht wegwerfen, sondern weiterverkaufen: Das ist das Motto des spanischen Second-Hand-Marktplatzes Micolet. Allerdings ermöglicht er den Verkauf bislang nur Kunden aus dem Heimatland, während diejenigen aus dem Ausland nur kaufen dürfen. Das soll sich noch in diesem Jahr ändern.

Second-Hand-Marktplatz Micolet will in Deutschland Produktverkauf ermöglichen

Second-Hand-Marktplatz Micolet will in Deutschland Produktverkauf ermöglichen

Der Lebenszyklus von Fashion-Produkten ist in westlichen Industrieländern recht kurz geworden. Kaum haben Verbraucher einen Artikel gekauft, wollen sie schon den nächsten. Das ist nicht gerade ökologisch. Aus diesem Grund startete das spanische Start-up Micolet einen Second-Hand-Marktplatz: „Aus Liebe zur Mode und Umwelt entstand der Online-Shop Micolet, um bezahlbare Mode für jeden zugänglich zu machen und um der Kleidung ein zweites Leben zu schenken“, zitiert Onlinehändler-news Anna Kirchgasser. Das Unternehmen wolle Nachhaltigkeit in allen seinen Bereichen fördern: „Damit die CO2-Emissionen von Tausenden Kilo reduziert wird, achten wir außerdem darauf, dass Verpackungen für den Versand aus Recycling-Rohstoffen hergestellt werden.“

Handel zwischen Privatpersonen

Micolet startete vor drei Jahren und bietet seitdem vor allem neuwertige Damenmode an, die Fashion-Liebhaber günstiger erwerben können als im Fachhandel. Verkaufen dürfen auf dem Marktplatz nur Privatpersonen, zu denen unter anderem Blogger, Instagrammer, Youtuber, Models oder Moderatoren gehören. „Auf Micolet verkaufen wir alle Arten von Schuhen, Sportschuhen, Handtaschen, Accessoires, Röcken, Hosen, Mänteln und Jacken von einer Vielzahl von Marken, darunter die am beliebtesten und bekanntesten Marken wie Zara, H&M, Mango, Nike, sowie etwas exklusivere Marken wie Michael Kors, Louis Vuitton, Gucci usw.“, zitiert Onlinehändler-news Anna Kirchgasser. „Um unsere anspruchsvollen Bewertungen bestehen zu können, müssen sie natürlich in einwandfreiem Zustand sein, das heißt ohne Löcher, nicht kaputt, keine Verfärbungen, keine Flecken und ohne Fusseln. Außerdem sollte die Kleidung sauber sein, keine Flecken und keinen Geruch haben.“

Deutsche Kunden können bald auch verkaufen

Momentan können Verbraucher aus ausgewählten Ländern auf dem Second-Hand-Marktplatz einkaufen. Dazu gehören Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien, Italien und auch Deutschland. Artikel verkaufen dürfen bislang aber nur Kunden aus dem Heimatland. Das soll sich in den nächsten Monaten ändern, wie Onlinehändler-news berichtet. Demnach arbeite Micolet daran, den Kundenservice so weit auszubauen, dass auch die Konsumenten hierzulande Mode-Produkte über den Online-Marktplatz anbieten können. „Dieser Prozess, den wir in Spanien anbieten, beinhaltet die komplette Verwaltung der zu verkaufenden Kleidung, und dazu zählt die Abholung, das Fotografieren und Hochladen auf unserer Micolet-Seite, Verpacken und Versenden der Kleidung und anschließende Überweisung des Geldes, dafür berechnen wir eine kleine Provision“, zitiert das Nachrichtenportal das spanische Start-up.



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