Das Weihnachtsgeschäft hat signifikanten Anteil Jahreserfolg

Das Weihnachtsgeschäft hat für den Einzelhandel einen signifikanten Anteil am Erfolg eines Geschäftsjahres. Eine aktuelle Marktstudie von eBay Enterprise dokumentiert eine deutliche Zunahme bei den Ausgaben im Weihnachtsgeschäft, besonders auch bei Internet-Einkäufen. Der Report zeigt ferner die besten Verkaufschancen und -zeiten auf und fasst die Top-5 Tipps zusammen, mit denen sich Händler auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiten können. Die Zahlen, die die Basis des Reports bilden, stammen aus Analysen des Europageschäfts von eBay Enterprise in den Jahren 2012-2014. eBay Enterprise arbeitet mit über 500 führenden Händlern und Marken auf der ganzen Welt zusammen.

Im letzten Jahr gaben die deutschen Verbraucher während des Weihnachtsgeschäftes rund 14,55 Milliarden Euro für Online-Einkäufe aus (+ 21,5% im Vorjahresvergleich). Durchschnittlich gab jeder deutsche Haushalt in dieser Zeit insgesamt 796,41 Euro aus, davon entfielen 339,29 Euro speziell auf Präsente.

Deutschland liegt damit nach Großbritannien auf Rang 2 der höchsten Ausgaben für Weihnachtseinkäufe. Europaweit lagen die Ausgaben in der Weihnachtssaison, von Mitte November bis Ende Dezember 2014, bei 48,86 Milliarden Euro im Online-Geschäft(+ 21,3% im Jahresvergleich). Auch für den Verkaufszeitraum von Oktober bis Dezember, gab es in den vergangenen drei Jahren eine durchschnittliche Steigerung von 30%.

Das Weihnachtsgeschäft hat signifikanten Anteil Jahreserfolg

In Gesamt-Europa werden die höchsten Online-Umsätze in der Weihnachtszeit üblicherweise im Zeitraum vom sogenannten „Black Friday“ bis zum „Cyber Monday“ (2015: Freitag der 27.11 bis Montag der 30.11) generiert. In dieser Zeit liegen die Verkaufszahlen nochmals um 200% höher als in einer normalen Verkaufswoche zwischen Oktober und Dezember.

Der „Peak Preparedness“-Bericht von eBay Enterprise erkennt noch eine zweite besonders starke Verkaufswoche im Vorfeld von Weihnachten. Diese betrifft die zweite Dezemberwoche. Laut Studie lagen die Online-Konvertierungsraten in dieser zweiten Spitzenperiode im letzten Jahr um 74% höher als die durchschnittlichen Werte in der Weihnachtszeit 2014. Die Kunden kaufen dann viel zielorientierter ein und hätten schon nach Geschenkideen gesucht und sich verschiedene Angebote angesehen. Einzelhändler können das nutzen, um in dieser Zeitspanne optimale Umsätze zu generieren, erklärt Enda Breslin, European Head of Business Development bei eBay Enterprise.

„Black Friday und Cyber Monday seien inzwischen feste Größen im Kalender, die jeder Einzelhändler, der europaweit verkaufe entsprechend einplane, so Enda Breslin weiter.

Das Fazit von Enda Breslin
„Die Weihnachtszeit ist für den Einzelhandel nach wie vor die Zeit, um sich zu beweisen. Letztes Jahr konnten viele Händler die große Nachfrage nicht bewältigen, was auch eine erhebliche Belastung für die Lieferanten und die Kundendienstkanäle bedeutete.“ Gute Vorbereitung sei das A und O.

eBay Enterprise hat daher 5 Ratschläge für die Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft

1. Ein Team haben, das nur für das Weihnachtsgeschäft zuständig ist

In diesem Team sollten alle Abteilungen vertreten sein und Leistungskennzahlen, Zuständigkeitsbereiche und die Kommunikationsstrategien vorweg angleichen. Fehlkommunikation zwischen Teams mit verschiedenen Prioritäten und interne Schwierigkeiten könnten so abgewendet werden.

2. Vorbereitung für den Internet-Ansturm

Die kurzen, enormen Anstiege der Visits und die damit verbundenen Transaktionen sind eine starke Belastung für das System. Gewöhnlich ist dieses für eine deutlich schwächere Nachfrage ausgelegt. Cloud-basierte Netzwerke können Händlern einen Kapazitätsüberschuss bieten. Dieser gestattet ihnen solch große Bewegungen zu beherrschen, ohne zu sehr in die Infrastruktur investieren zu müssen.

3. Pünktliche Lieferungen

Händler sollten eng mit den Logistik- und Transportunternehmen zusammenzuarbeiten, um zu gewährleisten, dass diese die erwarteten Versandmengen erfüllen können und die Leistungserwartungen kennen. Die Kooperation mit mehreren Transportunternehmen kann die Gefahren reduzieren. Vorab sollten auch die Leistungen der Partner geprüft und deren Rückmeldungen mit einbezogen werden. Das Transportnetzwerk hat eine limitierte Kapazität. In Stoßzeiten kann aus einem zuverlässigen 2-Tage-Lieferdienst durchaus eine 2-3-Tage-Lieferzeitperiode werden. Es ist besser das im Voraus zu wissen, denn nur so kann man die Erwartungen der Käufer von vorneherein realistisch gestalten, ohne sie zu enttäuschen.

4. Filial-Netzwerke

Händler mit einem Filial-Netzwerk und Mehrkanal-Optionen sind in einer glücklichen Position. Diese Kombination von Ressourcen half Händlern 2014 viele Lieferungen über Ship-from-Store-Dienstleistungen und regionale Transporte abzuwickeln oder den Kunden Abholungen in nahegelegenen Zweigstellen anzubieten.

5. Kundenservice

Der Kundenservice ist ein Schlüsselfaktor zur Problemlösung bei unzufriedenen Kunden. Ein ausgelagerter Kundenservice kann zur Bewältigung bei kapazitätsüberschreitenden Anfragen beisteuern und Ressourcen ergänzen. Ein Schlüsselpunkt, den Händler häufig übersehen, ist das Feedback an die Kunden. Wenn es zum Beispiel doch zu Verzögerungen kommt, sollte der Kunden benachrichtigt werden, egal ob durch eine Mail, über die Webseite, Social Media-Kanäle oder via automatisierte, telefonische IVR-Nachricht.


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