Eine unendliche Geschichte: Die amerikanischen Internet-Sales-Tax

Der Senator Dick Durbin und der Kongressabgeordnete John Conyers stellten vergangene Woche im US-Senat und dem Repräsentantenhaus eine neue Gesetzgebung vor, die vorsieht, kleinere Online-Händler mit steuerlichen Neuerungen zu belegen.

Brian Bieron, Senior Director Federal Government Relations und Global Public Policy von eBay gab folgende Erklärung zu der Einführung dieser Internet-Umsatzsteuer ab: „…wir sind zuversichtlich, dass die Gesetzesvorlage zur Internet-Steuer abgelehnt wird, denn sie schadet kleinen Online-Händlern. Eine bessere Regelung haben die Kongressabgeordneten Dan Lundgren und Zoe Lofgren … im Februar 2011 mit der „Supporting the Preservation of Internet Entrepreneurs and Small Businesses“-Resolution vorgestellt. Diese besagt, dass der Kongress den Bundesstaaten nicht die Möglichkeit geben darf, unfaire Steuereintreibungen zu billigen. Kleine Unternehmen zu zwingen, die gleichen Kosten und Steuerbelastungen auf sich zu nehmen wie nationale Handelsunternehmen ist unrealistisch, unfair und bringt die Wettbewerbsbedingungen zwischen den riesigen Einzelhändlern und kleinen Unternehmen im Internet aus dem Gleichgewicht.“

Der Beschluss von Lundgren und Lofgren steht im Gegensatz zu der Einführung von Steuern für kleine Internet-Händler, inklusive der Besteuerung für Verkäufe außerhalb der jeweiligen Bundesstaaten-Grenze.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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