Zalando setzt in der Krise auf sein Connected-Retail-Programm

Wie viele Händler muss auch Zalando seine Umsatzprognosen für das erste Quartal nach untern korrigieren. Das Unternehmen erwartet hohe Verluste und kann nicht abschätzen, wie lange die Flaute andauern wird. Ein Bereich macht den Berlinern jedoch Hoffnung.

Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres geht dem Ende zu. Für die meisten Händler wird das Ergebnis wegen der Corona-Krise nicht gerade erfreulich ausfallen. Davon geht auch der Modehändler Zalando aus, der eigentlich gut in das Jahr startete. Dennoch vermutet er ein Umsatzwachstum unterhalb aller Analystenerwartungen. Am. 11. März sprach man noch von einer 19-prozentigen Steigung, wie das Branchenportal Internetworld.de berichtet.

Zwei Monate lang keine Kommission

Negativ werde wohl auch das bereinigte EBIT ausfallen. Zalando geht von einem Minus von 28 Millionen Euro aus. Sobald der Pandemie-Verlauf besser abgeschätzt werden kann, will der Modehändler seine Prognose erneuern. Allerdings sieht er in der Krise auch neue Möglichkeiten. Hoffnung macht dem Berliner Unternehmen vor allem das eigene Connected-Retail-Programm, das stationären Händlern ermöglicht, ihre Produkte über die Zalando-Plattform zu verkaufen. Momentan sollen sie 1.500 Anbieter nutzen. Deren Zahl will Zalando in der nächsten Zeit vergrößern, weshalb die Berliner vom 1. April bis zum 31. Mai von den Händlern keine Kommission verlangen, wenn sie ihr Sortiment auf der Plattform anbieten.


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