Amazon testet Lieferungen per Drohne in Belgien

Der Internet-Riese Amazon will in Zukunft Pakete per Drohne versenden. Momentan testet er das Potenzial der kleinen Flugkörper in Belgien – unter Beteiligung einiger Partnerunternehmen.

Amazon testet in Belgien Lieferungen per Drohne

Amazon testet in Belgien Lieferungen per Drohne – pixabay.com ©pixel2013 (Creative Commons CC0)

Amazons Logistik-Ambitionen sind bekannt. Der Internet-Riese arbeitet schon lange daran, sich von den Zustellern unabhängig zu machen. Dabei setzt er unter anderem auf Drohnen. Ausprobiert hat sie der Konzern aus Seattle schon mehrmals, zum Beispiel 2016 im englischen Cambridge, als Amazon erfolgreich ein Paket über Prime Air lieferte. Momentan testet der Online-Händler das Potenzial der Paketzustellung durch Drohnen in Belgien – an einem stillgelegten Flughafen in der Provinz Limberg und im Hafen von Antwerpen.

Drohnen fliegen höher als normalerweise erlaubt

Bei dem Projekt arbeitet Amazon mit einer Reihe anderer Unternehmen, zu denen unter anderem das Drohnen-Softwareunternehmen Unifly und der Telekommunikationsbetreiber Proximus gehören. Auf dem Test-Areal mit dem Namen DronePort gibt es mehrere In- und Outdoor-Zonen, wo die Geräte höher fliegen können, als normalerweise erlaubt ist. „Wir haben DronePort sofort auf die Weltkarte gesetzt. Und die Tatsache, dass internationale Unternehmen so schnell zum Campus gelangen, bedeutet, dass dies nirgendwo sonst in Europa der Fall ist“, sagte DronePort-Geschäftsführer Mark Vanlook. „Dieses Konsortium bietet ein beispielloses Potenzial für den Austausch von Know-how zwischen Unternehmen.“

UPS setzt ebenfalls auf Drohnen

Amazon ist nicht das einzige Unternehmen, das Drohnen ausprobiert. Auch UPS lotet das Potenzial der kleinen Flugkörper aus. Der US-amerikanische Logistik-Konzern begann letztes Jahr mit Versuchen von Technologien, die es Fahrern ermöglichen, in ländlichen Gebieten auf Kurzstrecken Pakete per Drohne zu liefern.



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