GfK: Das Smartphone ein bedeutender Begleiter beim Einkauf

Eine aktuelle Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung GfK) untersuchte die Bedeutung der Smartphones in der Gesellschaft. Resultat: Smartphones werden weltweit von den Verbrauchern in Geschäften in erster Linie zum Preisvergleich verwendet. Für die GfK-Studie wurden rund 25.000 Menschen in 23 Nationen befragt.

40% aller Konsumenten weltweit nutzen demnach ihr Mobiltelefon im Geschäft, um Preise zu vergleichen. Ebenfalls 40% holen sich Rat von Freunden oder Familie. 36% macht Bilder vom Wunschobjekt.

Verbraucher hierzulande verhalten sich ähnlich: 26% nutzt das Smartphone im Geschäft regelmäßig um Preise zu vergleichen, Produktfotos zu machen oder Freunde und Familie um Rat zu fragen (24%). Die Resultate zeigen, dass Preisvergleiche und das persönliche Umfeld mittlerweile auch unmittelbar im Geschäft und im Moment der Kaufentscheidung präsent sind.

Für Deutschland gilt:

Beim Preise vergleichen liegen Männer vorne:

Rund 30% nutzen ihr Mobiltelefon im Geschäft für diesen Zweck. Der Anteil der Frauen liegt bei 22%. Die 20 bis 29-Jährigen führen die Liste mit 40% an. Gleich danach folgt mit 38% die Altersklasse der 15- bis 19- Jährigen. Am unteren Ende der Skala stehen mit 19% die 40 bis 49-Jährigen, die Generation 50 bis 59 Jahre sowie 60 Jahre und älter folgt mit jeweils 17%.

GfK-Infografik-Mobiles-Verhalten-in-Geschäften-Total

Mobiles Verhalten in Geschäften weltweit (GfK-Infographik)

 

Für Deutschland gilt:

Barcodes oder QR-Codes scannen 17% der Deutschen mit ihrem Handy, um im Geschäft mehr Informationen über ein Produkt zu erhalten. Insgesamt tun das mehr Männer (21%) als Frauen (13%). Vor allem liegt hier die junge Generation der 15 bis 19-Jährigen vorne. Rund 27% nutzen ihr Mobiltelefon regelmäßig, um Barcodes oder QR-Codes zu scannen. Bei den 20 bis 29-Jährigen beträgt der Anteil 24%. Schlusslicht bilden die Konsumenten ab 60 Jahren mit 7%.

Fotos von Werbung und Produktinformationen machen 16% der deutschen Konsumenten. Zwischen Männern und Frauen lässt sich hier nur ein kleiner Unterschied feststellen (Männer:16%, Frauen:15%). Am häufigsten nutzen diese Informationen die 15 bis 19-Jährigen mit 33%. Es folgen die 20 bis 29-Jährigen (24%) sowie die 30 bis 39-Jährigen (19%).
Fast jeder, der ein Mobiltelefon besitzt, hat auch Apps auf seinem Handy. Diese nutzen 12% der Deutschen regelmäßig, um direkt im Laden ein Produkt zu kaufen – Männer zu 14%, Frauen zu 9%. Produkte über eine App kaufen rund 28% Prozent der 15 bis 19-Jährigen.

Ein Produkt über die Webseite eines Geschäfts oder eine andere Website kaufen nur 8% der Deutschen. Männer nutzen ihr Mobiltelefon mit 10% etwas häufiger als Frauen für diesen Zweck (7%). Vor allem die 15 bis 19- (16%) und 20 bis 29-Jährigen (17%) sind im Vergleich zu den älteren Konsumenten aktiver. Rund 10% der 30 bis 39-Jährigen kaufen mit ihrem Mobiltelefon Produkte über die Webseite eines Geschäfts oder eine andere Website direkt im Geschäft.

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Ellen (Redakteur)

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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