Apple arbeitet an einem Konkurrenzdienst zu PayPal

Der Technologie-Konzern Apple arbeitet aktuell am Einstieg in den Markt mobiler Bezahldienste. iTunes und Technologien wie iBeacon und Touch ID könnten dabei das Grundgerüst des Apple-Konkurrenzservices zu PayPal bilden.

Apple arbeitet an einem Konkurrenzdienst zu PayPal

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Eddy Cue, der für iTunes und den App-Store zuständige Apple-Manager habe bereits mit Branchen-Vertretern Gespräche darüber geführt, Zahlungen für Waren und Dienste auf den eigenen Geräten abzuwickeln. Ferner sei Jennifer Baily, die bislang die Web-Shops betreut, die Aufgabe übertragen worden, das Bezahl-Business auszugestalten.

Apple-Aktionär Carl Icahn hatte erst kürzlich das Apple-Management zu Investitionen in einen mobilen Bezahldienst aufgefordert. Steigt Apple tatsächlich in den mobilen Bezahlmarkt ein, so könnte der Konzern eine ernstzunehmende Konkurrenz für PayPal und Google werden.

Bis dato gestattet Apple das Bezahlen über iPhone, iPad oder iPod Touch für Inhalte aus dem iTunes-Store, für iOS-Anwendungen aus dem App-Store sowie für Geräte oder Zubehör in den Apple-Stores. Bei 575 Millionen registrierten iTunes-Usern, die ihre Konto- oder Kreditkartendaten schon hinterlegt haben, wäre das Payment-Geschäft für Apple durchaus interessant.

Apple hat zudem bereits Technologien, die für einen mobilen Payment-Service in Frage kommen, eingeführt. Zum einen den Fingerabdrucksensor Touch ID auf dem iPhone 5S zur Identifizierung der Nutzer sowie die mit iOS 7 eingeführte NFC-Alternative iBeacon für Datenübertragungen im Nahbereich.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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