Amazon USA setzt bereits 1.400 Kiva-Roboter in den Versandzentren ein

Wie kann Amazon es realisieren, dem Kunden die Produkte, zumindest im Prime-Programm, kostenlos und schnell nach Hause zu liefern und gleichzeitig noch einen positiven Deckungsbeitrag pro Produkt zu generieren? Ganz einfach: Amazon setzt zumindest in den USA in seinen Warenhäusern bereits Roboter ein.

Nach der Akquisition von Kiva Systems sind in den USA die ersten fahrenden, orangefarbenen Kiva-Roboter im Einsatz. Sie holen vollautomatisch Artikel aus den Regalen und übergeben diese an den Versand. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Amazon USA schon 1.400 Kiva-Roboter in drei seiner Waren- und Logistikzentren im Einsatz.

Amazon USA setzt bereits 1.400 Kiva-Roboter in den Versandzentren ein

Amazon USA setzt bereits 1.400 Kiva-Roboter in den Versandzentren ein

Laut Janney Capital Markets Analyst Shawn Milne könnte sich Amazon USA durch den Einsatz der Roboter viel Geld sparen. Pro Bestellung könnten so 20 bis 40% der Kosten (entspricht etwa 3,50 bis 3,75 Dollar) wegfallen. Milne weiter: „Sollte Amazon die Roboter in allen seinen Logistikzentren einsetzen, könnten die Einsparungen pro Jahr bei 458 bis 916 Millionen Dollar liegen“.

Amazon arbeitet schon seit längerem daran die Kosten für Lieferungen und die Schnelligkeit der Auslieferung zu optimieren. Zum Teil dadurch, dass die neu errichteten Logistikzentren in der Nähe von Großstädten erbaut werden. Und während die jüngsten Bemühungen sich auf die Auslieferungen konzentrieren, könnten die Kiva-Roboter auch innerhalb der Lagerhäuser die Effizienz verbessern. Aber auch Menschen werden in diesem System weiterhin notwendig sein. Denn die Artikel aus den Regalen müssen von Menschenhand zur Auslieferung fertig gemacht werden.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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