Vendor Flex: Amazons ehrgeiziges Experiment mit Procter&Gamble

Amazon hat anderen Retailern gegenüber und neben der Preisparität einen klaren Vorteil, wenn es um Preise geht. Ein aktueller Artikel im Wall Street Journal zeigt einen Grund auf, warum das so ist. Amazon hat, wie das Wall Street Journal schreibt, ein „ehrgeiziges Experiment“ in Angriff genommen: Um Logistikkosten einzusparen, testet Amazon ein Store-in Store-Modell mit Procter&Gamble (P&G). Mit dem Packstation-Modell namens Vendor Flex spart sich P&G Transportkosten in die Logistikzentren von Amazon und Amazon spart Logistikkosten.

Vendor Flex: Amazons ehrgeiziges Experiment mit Procter&Gamble

Das Konzept funktioniert folgendermaßen: Amazon-Mitarbeiter übernehmen die Ware direkt aus dem Procter&Gamble-Lager, verpacken und versenden sie an die Internet-Käufer. Während des Probelaufs hat Amazon in einigen Procter&Gamble-Geschäften hierfür einen extra abgesperrten Bereich eingerichtet. Das bedeutet, dass die über Amazon bestellte und versendete Ware niemals in einem Amazon gewesen ist.

Ein solches Lieferketten-Management ist ein erklärter Vorteil von vielen modernen, erfolgreichen Konsumgüter-Unternehmen. Amazons neues Programm soll vor allem die Kosten von preiswerten, aber voluminösen Lieferungen wie zum Beispiel Windeln minimieren. Mit Konsumgütern des täglichen Lebens wie Toilettenpapier, Windeln oder auch Shampoo wie sie Procter&Gamble offeriert, könnte der Anbieter in Zukunft bis zu 10 Millionen US-Dollar zusätzlich umsetzen.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Amazon, Onlinehandel allgemein

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