Wirecard-Mitbewerber Novalnet mit bis dato erfolgreichstem Geschäftsjahr

Der deutsche Zahlungsdienstleister Novalnet blickt auf sein bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr zurück und sieht sich auch in Zeiten des Wirecard-Skandals und der Corona-Krise stark aufgestellt. Damit könnte Novalnet für den einen oder anderen Händler zur Alternative zu Wirecard werden.

Der Payment Service Provider Novalnet AG aus Unterföhring bei München hat seine Position im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 auf 10.400 angeschlossene Händler allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter ausgebaut und verzeichnet den größten Geschäftserfolg seiner Firmengeschichte. Dies ergibt sich aus dem geprüften Jahresabschluss des Unternehmens.

Dies könnte vor allem für die Kunden des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard von Interesse sein, die sich gerade nach einem neuen Anbieter umsehen müssen. Im Unterschied zu Wirecard hat die Novalnet AG, eines der wenigen lizenzierten Zahlungsinstitute in Deutschland für weltweite Zahlungsabwicklung, keine Zweigstellen im Ausland und betreibt ihr Geschäft ausschließlich vom Firmensitz aus in Unterföhring bei München. Sämtliche Geschäftsaktivitäten unterliegen somit vollständig der Kontrolle der BaFin und der deutschen Behörden. Novalnet hinterlegt alle entgegengenommenen Geldbeträge auf insolvenzfesten Treuhandkonten bei namhaften Banken in Deutschland und Österreich. Diese Gelder sind somit unter anderem vollständig vor einer Insolvenz der Novalnet AG geschützt.

„Gerne bieten wir betroffenen Kunden von Wirecard unsere Hilfe an, um so schnell und mühelos wie möglich auf unsere Payment-Plattform umzusteigen“, so Christoph Drewes, Chief Business Development Officer bei Novalnet. „Dies dauert von unserer Seite nur 48 Stunden, bis der Händler sein Kundenkonto parat hat und über Novalnet Zahlungen abwickeln kann.“

Die Zahlen von Novalnet zeigen für 2019 ein positives Bild: Ein Transaktionsvolumen von knapp 900 Mio. Euro, Akquisitionserfolge über alle Branchen hinweg, inhabergeführt, vollständig eigenfinanziert und schuldenfrei seit der Gründung 2007. Damit bleibt Novalnet einer der erfolgreichsten Payment Service Provider (PSP) für POS und E-Commerce im deutschsprachigen Raum.

Die Novalnet AG konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um über 28 Prozent steigern, was erneut zu einem positiven Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2019 geführt hat. So hat sie im Berichtszeitraum wieder umsatzstarke Händler hinzugewonnen, die zu dieser Steigerung in den Provisionserträgen geführt haben.

Auch in der seit März 2020 anhaltenden Corona-Pandemie sieht die Novalnet AG, die ihre Umsätze als Omnichannel-Zahlungsdienstleister zwar auch am POS, jedoch zum überwiegenden Teil im Online-Geschäft erzielt,  nach eigenen Angaben keinerlei Risiko. Dies zeigen auch die neuesten Zahlen aus diesem Jahr. So ist der Umsatz der Novalnet AG im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum ersten Quartal 2019 um 37,82 Prozent gestiegen, wie das Unternehmen bekannt gab.

„Vor allem unsere Online-Händler aus Bereichen wie Food, Versicherung oder Telekommunikation haben auch in der Corona-Krise der vergangenen Wochen und Monate ein starkes und nachhaltiges Wachstum ihres Transaktionsvolumens erlebt“, so Christoph Drewes von Novalnet. „Wir gehen davon aus, dass sich digitale Bezahllösungen aufgrund der Krise im Online Handel nun noch schneller etablieren werden als bereits bisher ohnehin erwartet.“

Vor diesem Hintergrund hat Novalnet bekanntgegeben, an seinen bisherigen Prognosen festzuhalten und erwartet weiterhin eine positive Entwicklung des Unternehmens und für die folgenden Geschäftsjahre eine stabile Geschäfts- und Entwicklungspolitik. Infolgedessen erwartet die Novalnet AG im Jahr 2020 ein gesteigertes Ergebnis zu 2019 und für das Geschäftsjahr 2021 ein erneut gesteigertes Ergebnis zu 2020. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage sei somit auch in den folgenden Jahren nicht zu rechnen.

Die Novalnet AG wurde 2007 gegründet und wird zu 100 Prozent durch den geschäftsführenden Gesellschafter Gabriel Dixon geführt. Sie ist somit weder fremdfinanziert noch abhängig von externen Geldgebern.


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