Quartalszahlen: eBay übertrifft erneut die Erwartungen

eBay hat am Mittwoch, dem 21. Juli 2010, in San José um 14:00 Uhr Ortszeit, 23:00 Uhr unserer Zeit, die Zahlen für das wichtige zweite Quartal 2010 veröffentlicht.

Der Umsatz für das zweite Quartal 2010 liegt bei 2,215 Milliarden Dollar (Q1-2010: 2,196 Milliarden Dollar) was einem Wachstum von 6% im Jahresvergleich oder 15% ohne Skype entspricht. Analysten hatten im Vorfeld Erlöse in Höhe von 2,17 Milliarden Dollar prognostiziert.

Der Netto-Gewinn beläuft sich, auf GAAP-Basis (US-amerikanische Vorschrift der Rechnungslegungsgrundsätze), auf 412,2 Millionen Dollar oder 31 Cent je Aktie (Q1-2010:397,7 Millionen Dollar oder 30 Cent je Aktie). Ohne Sondereinflüsse (Non-GAAP-Basis) verbuchte eBay einen Gewinn von 530,2 Millionen, oder 40 Cent je Aktie (Q1 –2010 554 Millionen Dollar oder 42 Cents je Aktie). Die von Thomson Reuters befragten Analysten prognostizierten, dass der Gewinn pro Aktie bei 39 Cent liegen wird, womit der Gewinn je Aktie einen Cent über der Prognose der Wall Street liegt.

Quartalszahlen: eBay übertrifft erneut die Erwartungen

John Donahoe bemerkte zu den Zahlen: „Wir liefern starke Resultate zum zweiten Quartal 2010 ab und beweisen damit unsere globale Stärke und die immer größer werdende Mannigfaltigkeit unseres Business. PayPal ist sehr stark und wächst immer weiter … und hinterlässt eine Spur im gesamten E-Commerce. Unsere eBay-Kehrtwende bleibt immer noch in der Spur, mit einer besonders guten Performance in Europa… . Wir werden uns weiter darauf konzentrieren, gute finanzielle Resultate abzuliefern … und nehmen die notwendigen Investitionen vor, um wettbewerbsfähig zu sein und unsere Kunden zufrieden zu stellen.“

Der GMV-Wert (Gesamthandelsumsatz), ohne Kraftfahrzeuge, lag bei der Marktplatz-Einheit, bestehend aus eBay, Shopping.com, StubHub, Kleinanzeigen (ehemals Kijiji) und anderen E-Commerce-Seiten bei 12,531 Milliarden US-Dollar. Der Konzern erwirtschaftet etwa 60% seiner Umsätze immer noch außerhalb der USA auf den anderen internationalen Marktplätzen. Die US-amerikanische Performance im zweiten Quartal hat nachgelassen.

Die Bezahldienste, allen voran PayPal, hatten ein sehr starkes 2. Quartal  mit 817 Millionen US-Dollar (Q1-2010 809,3 Millionen US-Dollar) Umsatz, was einem Anstieg von 22% im Jahresvergleich entspricht. Der Gesamtwert der Zahlungen (TPV) lag 21,394 Milliarden US-Dollar   (Q1-2010 21,3 Milliarden US-Dollar), ein Anstieg um 28% im Jahresvergleich. Umsatz und das Wachstum des Gesamtwertes der Zahlungen (TPV) wurden durch die immer größer werdende Bestätigung durch Händler und Konsumenten erzielt. Überdies wurde die Penetration der Bezahldienste auf eBay und im gesamten E-Commerce erfolgreich weiter voran getrieben.

Für das derzeit laufende dritte Quartal 2010 stellt eBay einen Umsatz von 2,13 bis 2,18 Milliarden US-Dollar und ein bereinigtes EPS  (Gewinn pro Aktie)  von 35 bis 37 Cents in Aussicht. Die Analysten erwarten Umsatzerlöse von 2,21 Milliarden Dollar sowie einen durchschnittlichen Gewinn von 39 Cent  je Aktie. Für das laufende Geschäftsjahr 2010 wiederum stellt eBay einen Umsatz von 8,8 bis 9,0 Milliarden Dollar und ein bereinigtes EPS von 1,60 bis 1,65 Dollar in Aussicht, die Analysten erwarten Umsatzerlöse von durchschnittlich 8,99  Milliarden Dollar bei einem Gewinn von durchschnittlich 1,64 Dollar je Aktie. Nachbörslich gewinnt die Aktie 3,67% auf 20,91 Dollar.

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