Kurioser Portokostenbetrug bei eBay Großbritannien

Überteuerte Portokosten waren in der Vergangenheit häufig ein Thema auf dem Online-Marktplatz eBay. Mit ein Grund, weshalb eBay in manchen Kategorien damit begonnen hat, den Gratisversand verpflichtend einzuführen. Normalerweise ist es nicht direkt ungesetzlich, Lieferkosten erhöht zu berechnen, doch was sich ein Brite leistete war dann zu viel des Guten. Er verdiente fast zweimal so viel an überhöhten Portokosten als an dem Verkauf seiner gefälschten Waren.

Das Gericht stellte fest, dass er £ 3,100 damit verdiente, nachgemachte Wurfpfeile mit Fußball-Clublogos zu veräußern, 7,500 Britische Pfund jedoch verdiente er mit überzogenen Portokosten. Nun wurde er zu einer Geldstrafe von £ 9,020 oder wahlweise sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Es ist das erste Mal, dass überzogene Portokosten bei Gericht ins Gewicht fielen. Was allerdings mehr verwundert ist, dass sich diese im Feedback des Gauners nicht widerspiegelten.


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