Gründer und Geschäftsführer im Interview über Zalandos Retourenquote

Die Retourenquote bei Zalando war ein lange gehütetes Geheimnis, doch in einem Interview mit der Welt haben die Gründer und Geschäftsführer von Zalando, Robert Gentz und Rubin Ritter, das Geheimnis gelüftet. Robert Gentz: „Retouren gehören zum Geschäftsmodell von Zalando, und die Quoten sind je nach Warengruppe höchst unterschiedlich. Bei Socken anders als bei Sommerkleidern, bei Männern anders als bei Frauen.”

Rubin Ritter fügte an, dass eine Welt ohne Retouren schön wäre, jedoch irreal sei. Die Frage, die sich stelle: „Kann das Business auch mit Rücksendungen gewinnbringend gestaltet werden? Wir sind sicher, dass das geht“. Damit die Diskussionen nun ein für allemal beendet würden, verriet Ritter, dass für Zalando insgesamt die Retourenquote bei zirka 50% liege. Gemunkelt wurde immer von einer Quote die bei rund 70% liegt.

Weitere interessante Informationen aus dem Interview

In Deutschland kennen zirka 95% Zalando, ähnlich hoch ist der Bekanntheitsgrad im Ausland mit zwischen 80 und 90%.  Etwa 50% des Umsatzes kommt aus dem Ausland.

Die Spots folgen in allen Nationen demselben Entwurf, sind jedoch den nationalen Gegebenheiten angenähert. Als Beispiel wird Schweden angeführt: In Schweden beispielsweise würden Pakete nicht nach Hause geliefert, das heißt hier ist kein Postbote im Spiel. Auch werden die Modemarken an die entsprechenden länderspezifischen Faibles angepasst.

Das Gerücht, dass Zalando auch lokal stationäre Läden eröffnen will, wurde dementiert. Zalando habe ein Outlet, wo ältere Kollektionen und ein kleiner Teil B-Ware verkauft würde und mehr werde es auch nicht geben. Sie seien Internet-Spezialisten und überließen denen die es besser könnten den stationären Handel.


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