Welche der detaillierten Verkäuferbewertung kann man als Händler selbst kontrollieren?

Es gibt 4 verschiedene Unterkategorien bei den detaillierten Verkäuferbewertungen, anhand derer die Käufer die Händler bewerten. Bei welchen kann man als Händler tatsächlich Einfluß nehmen und welche liegen nicht in der Hand der Verkäufer? Diese Frage versucht Dawson in seinem Blog Tamebay zu beantworten.

Wie genau ist die Artikelbeschreibung?

Hierfür sind die Händler selbst verantwortlich und kaum einer wird sich da rausreden können. Doch immer mehr Käufer erwerben ihre Waren über mobile Endgeräte und sehen nur einen begrenzten Teil der Artikelseite. Wenn man also wirklich sicherstellen will, dass Käufer mit der Qualität der Beschreibung zufrieden sind, dann sollte man sich mehr auf den Titel, das Bild/die Bilder, den Artikel-Zustand und die Artikel-Besonderheiten verlegen, als auf eine Beschreibung, die erst unten auf der Seite erscheint. Jede noch so relevante Information sollte oben auf der Seite stehen und mit nun möglichen 80 Buchstaben im Titel sollte das durchführbar sein.

Wie zufrieden ist man mit der Händler-Kommunikation?

Die liegt mittlerweile voll und ganz in den Händen eBays. Durch das automatisierte Mitteilungs-System hat man den Händlern die Möglichkeit genommen, en Gros Mails an ihre Kunden zu verschicken. Es ist ein schwierig ohne automatisierte Nachrichtenübermittlung auszukommen, es sei denn man arbeitet mit Drittwerkzeugen, die aber meistens Geld kosten. Wenn es eine Unterkategorie bei den DSR gibt, die wirklich außerhalb der Kontrolle der Verkäufer liegt, dann ist es die Kommunikation.

Wie schnell wurde der Artikel verschickt?

Alle Händler wissen, dass sich Käufer nicht darum sorgen, wie schnell man die Bestellung verschickt, sondern sie bewerten einen danach, wie schnell der Artikel bei ihnen eintrifft.

Viele eBay-Verkäufer beklagen sich über diesen DSR-Punkt. Auch wenn man als Verkäufer dem Kunden schreibt, dass man den günstigeren Versand nutzt und, dass es daher etwas länger dauert, wird erwartet, dass die Ware (trotzdem) am nächsten, spätestens übernächsten Tag ankommt. Man sollte als Verkäufer daher immer Premium-Versand anbieten und nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch einen günstigeren Versand nutzen.

Dawson meint, er weiß, dass dies ein zweischneidiges Schwert ist: Schnellere Lieferservices sind teurer, beschneiden die Konkurrenzfähigkeit und sind weniger profitabel. Doch hier sollte  man den Lieferservice im Gleichgewicht halten mit dem DSR-Punkt, dem Such-Ranking und der daraus resultierenden Abverkaufsrate. Bei diesem Punkt könnte man als Händler sagen: „Ich könnte hier etwas tun, obwohl es eigentlich nicht in meinen Interesse liegt.“

Wie vertretbar waren Verpackungs-und Versandkosten?

Hier hat man die freie Wahl,oder nicht? Bietet man Gratisversand bekommt direkt 5 Sterne. Lässt man sich den Versand bezahlen, macht eventuell einen kleinen Gewinn, hat jedoch auch einen kleinen Nachteil in der Suchabfolge.


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