Internet-Händler können mit umsatzstarken Weihnachtsgeschäft rechnen

Internet-Händler können mit umsatzstarken Weihnachtsgeschäft rechnen

Die aktuelle Umfrage der CEG Creditreform Consumer GmbH und des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) befasste sich mit den diesjährig beabsichtigten Weihnachtseinkäufen und den damit verbundenen Ausgaben im Interaktiven Handel. Die Befragung basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Das Weihnachtsfest nimmt in der Umsatzplanung für das Jahr den wichtigsten Rang ein. Das kontinuierliche Wachstum der Branche verspricht ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft, denn immer mehr Konsumenten nutzen das stressfreie Einkaufen im Internet.

Zentrales Resultat der Studie: Allein 70% der potentiellen Online-Käufer wollen Weihnachtsgeschenke im Netz bestellen.

Auch in diesem Jahr ist mit einer spürbaren Umsatzsteigerung für das Weihnachtsgeschäft 2011 im Interaktiven Handel zu rechnen. Viele Bundesbürger wollen ihre Weihnachtsgeschenke im Online- und Versandhandel bestellen. Die damit verbundenen Umsätze bestätigen die positive Prognose. Ausgehend von der Gesamtbevölkerung über 18 Jahre zählen aktuell rund 50 Millionen Personen zu den „potenziellen Online-Einkäufern“. Von diesen 50 Millionen Bürgern planen 70% den Kauf der Weihnachtsgeschenke im Interaktiven Handel, das entspricht 35 Millionen Deutschen.

„Das bisherige Jahr verlief für die Interaktiven Händler umsatztechnisch sehr stark. Aktuell rechnet der bvh bis zum Jahresabschluss mit einem Umsatzplus von rund sieben Prozent für den gesamten Interaktiven Handel im Vergleich zum Vorjahr. Für den E-Commerce-Anteil wird ein Plus von 15% prognostiziert. Die positive Einschätzung für das diesjährige Weihnachtsgeschäft kommt also nicht von ungefähr. Verlaufen die kommenden Vorweihnachtswochen weiterhin so erfolgreich, werden die Erwartungen der Interaktiven Händler eventuell sogar noch übertroffen“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bvh.

Im rechnerischen Durchschnitt planen Verbraucher, die im Interaktiven Handel Weihnachtsgeschenke kaufen möchten, zwischen 288,00 Euro und 466,00 Euro auszugeben. Diese Online-Käufer können noch einmal weiter unterschieden werden in den „Low-User“ (40% der Käufer), der durchschnittlich 150 bis 225 Euro ausgeben will, den „Middle-User“ (37% der Käufer), der durchschnittlich 304,00 bis 471,00 Euro ausgeben will und den „Hard-User“ (23% der Käufer), der durchschnittlich 595,00 bis 862,00 Euro im Inter­aktiven Handel für Weihnachtseinkäufe ausgeben möchte.

„Hinter dem beabsichtigten On­line-Einkaufsvolumen der Verbraucher verbirgt sich für die Online- und Versandhändler ein enormes Potential. Und ob sie den Zuschlag für den Kauf erhalten, hängt neben dem richtigen Sortiment wesentlich auch von den angebotenen Zahlarten für den Verbraucher bei der Kaufabwick­lung ab. Sie bevorzugen mit großer Mehrheit den Kauf auf Rechnung. Wir raten Händlern daher, das Risiko des Rechnungskaufs beruhigt einzugehen, wenn sie im Gegenzug je Bestellung eine aktuelle Bonitätsprüfung über ihren Kunden bei uns abrufen“, sagt Siebo Woydt, Geschäftsführer der Konsumentenauskunftei CEG Creditreform Consumer GmbH.

Im Schnitt wollen Personen, die ihre Weihnachtseinkäufe im Interaktiven Handel tätigen, rund 3,4 verschiedene Waren kaufen. Besonders Frauen und jüngere Personen sowie Personen mit höherem Einkommen und Personen mit Kindern im Haushalt beabsichtigen, mehr Produkte zu kaufen als andere Personengruppen.

Die Top-5 der beliebtesten Warengruppen beim Weihnachts-Shopping sind:

  1. Bekleidung, Textilien, Schuhe 43% der Käufer
  2. Unterhaltungselektronik, Medien 36% der Käufer
  3. Bild- & Tonträger der Käufer
  4. Spielwaren 33% der Käufer
  5. Computer und Zubehör 24% der Käufer
  6. Gutscheine 23% der Käufer
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