Neuer Amazon Standort: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnet neues Forschungs- und Entwicklungszentrum von Amazon in Dresden

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat heute die neue Niederlassung von Amazon in Dresden offiziell eröffnet. Gemeinsam mit Ken Toko, dem US-Generalkonsul für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am US-Generalkonsulat in Leipzig, gab er den Startschuss für den Betrieb des neuen Büros in Dresden-Neustadt, das Platz für bis zu 340 Mitarbeiter:innen bietet.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnet neues Forschungs- und Entwicklungszentrum von Amazon in Dresden. ©Amazn 2021

„Die Investition von Amazon in das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum ist gut für den IT-Standort Dresden und ein weiterer Erfolg für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Sachsen“, so Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Mit der neuen Niederlassung kommt nicht nur weitere hochqualifizierte IT-Expertise in den Freistaat, zugleich werden auch viele neue Arbeitsplätze geschaffen in einem Bereich, der auch künftig von großer Bedeutung sein wird.“

Chris Schlaeger, Geschäftsführer der Amazon Development Center Germany GmbH in Dresden, führte die beiden Gäste durch das neue Gebäude und gab Einblicke in die Arbeit der Teams. „Am neuen Standort profitieren unsere Mitarbeiter:innen von einem modernen Arbeitsumfeld in zentraler Lage. Wir haben hier den erforderlichen Platz, damit das Team wachsen kann, denn wir suchen kontinuierlich Mitarbeiter:innen in den Bereichen Software-Entwicklung, Informatik und Betriebssystem-Entwicklung.“

Das Team in Dresden arbeitet bei Amazon Web Services (AWS) und befasst sich mit der Entwicklung des Cloud-Dienstes „Amazon Elastic Compute Cloud“ (Amazon EC2), neben Netzwerk- Speicherdiensten ein zentraler Baustein von AWS. Amazon EC2 stellt sichere, skalierbare Rechenkapazitäten in der Cloud bereit und ist darauf ausgelegt, Cloud Computing für Entwickler:innen zu erleichtern. Sie können so mühelos Kapazitäten erhalten und konfigurieren. Die EC2 Hypervisortechnologie und der Betriebssystemkern wurde in Dresden mitentwickelt und wird als global verfügbarer Dienst auch weiterhin in Zusammenarbeit mit AWS-Teams weltweit und in Dresden weiterentwickelt.

Förderung des IT-Nachwuchses in Dresden

Im Rahmen der Amazon-Bildungsinitiative „Amazon Future Engineer“ unterstützt das Unternehmen das Medienkulturzentrum Dresden beim Aufbau des Regio Hubs Dresden der europäischen Programmier-Initiative Code Week. Die Code Week lädt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dazu ein, ihre Begeisterung für das Tüfteln, Hacken und Programmieren zu entdecken. Dazu werden in Metropolregionen regionale Netzwerke aufgebaut, sogenannte Code Week-Hubs, die durch ein spielerisches Angebot regional die informatische Bildung für Kinder und Jugendliche stärken. Chris Schlaeger überreichte dem Medienkulturzentrum einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro, um die Nutzung von Medien als Erfahrungs-, Ausdrucks- und Gestaltungsmittel für Kommunikation, Bildung und Kultur zu fördern.

Seit der Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Amazon in Dresden 2013 pflegt das Team eine Partnerschaft mit der TU Dresden. Ab dem kommenden Wintersemester unterstützt Amazon Stipendiat:innen des Deutschlandstipendiums an der TU Dresden. Jährlich erhalten jeweils zehn Studierende im Bachelor-Studiengang Informatik eine finanzielle Förderung, um ihnen den Einstieg in ein Informatikstudium zu erleichtern.

2021 ist das Dresdener Team in ein größeres Gebäude umgezogen, das neben mehr Platz für bis zu 340 Mitarbeiter:innen weitere Vorteile bietet: Scrum-Räume für produktive Zusammenarbeit, ein Stillraum für Mütter, ein Games Room für entspannte Pausen, große Küchen sowie Meetings- und Rückzugsräume ermöglichen eine abwechslungsreiche Arbeitsumgebung. Ein begrünter Wintergarten mit Dachterrasse bietet einen Panoramablick auf die Dresdner Altstadt und die umliegenden Weinberge. Ein Bienenstock auf dem Dach produziert lokalen Honig. Eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die Bezahlung des lokalen Jobtickets, Stellplätze für Fahrräder und Ladepunkte für E-Autos ermöglichen den umweltschonenden Weg zur Arbeit.

Der Dresdener Standort ist eines von vier Forschungs- und Entwicklungszentren von Amazon in Deutschland. Weitere Zentren sind in Aachen (Schwerpunkt: Sprachdienste), Berlin (Maschinelles Lernen) und Tübingen (Computer Vision, Kausalität). Die Forscherteams kooperieren jeweils mit lokalen Forschungsinstitutionen und Universitäten.

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