Der internationale Handel bei eBay und seine Tücken

Besonders in den USA ist der grenzüberschreitende Handel auf eBay ein großes Thema. Von Zeit zu Zeit hört man immer wieder, dass sich Händler über die Hürden beim internationalen Warenaustausch beklagen. Hohe Frachtkosten, unzuverlässige Zustellung (hier wird immer wieder Italien genannt), längere Lieferzeiten, um nur ein paar Stichpunkte aufzuzählen. Zwar gehört das alles zu der Wirklichkeit, wenn man ein Business betreibt, doch eBay hat die Latte noch höher gelegt, indem eine Kategorie der detaillierten Verkäuferbwertung eng mit der Lieferung verbunden ist.

Viele Händler haben aufgrund der oft immensen Schwierigkeiten den internationalen Handel schon aufgegeben, wobei es auch hier sicherlich Unterschiede in den verschiedenen Kategorien und Preissegmenten gibt. Im dem amerikanischen Diskussionsforum kann man einiges über die Probleme beim grenzüberschreitenden Handel nachlesen.

Ein großes Problem ist das gesetzeskonforme Ausfüllen der Zollunterlagen seitens der Händler, die sich an die rechtmäßigen Regelungen halten müssen. Käufer möchten allerdings häufig, dass in den Unterlagen andere Angaben gemacht werden um Steuern zu sparen. Erfüllt der Verkäufer ihnen diesen Wunsch nicht, hagelt es negative Feedbacks für den Händler. Letztes Jahr erst hat eBay den Händlern die Möglichkeit genommen, ein Käufer-Feedback zu hinterlassen. Nun aber müsste eBay auch dahingehend Verantwortung übernehmen, dass die Käufer ehrlich und aufrichtig handeln (bewerten), denn den Verkäufern sind die Hände gebunden. Die Verantwortlichen bei eBay sollten dringend darüber nachdenken, wie viel Bares auch ihnen in den Kassen fehlt, wenn immer mehr Verkäufer – aus den genannten Gründen – das internationale Geschäft aufgeben. Vielleicht gibt es ja doch noch Möglichkeiten den weltweiten Handelsverkehr und seine Tücken etwas zu vereinfachen.

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