Englische Kinderwagen-Hersteller wollen den Verkauf auf eBay verbieten

Die gewonnene Klage von LVMH zieht offenbar weite Kreise. In Großbritannien haben jetzt die Kinderwagenhersteller
MacLaren, Bugaboo und Mamas & Papas, allesamt bekannte Marken, angekündigt, dass sie einen Weg finden werden, den Verkauf neuer Kinderwagen auf dem Online-Marktplatz zu verhindern.

MacLaren gibt an, dass Importe ihrer Kinderwagen nicht den Sicherheits-Standards in England entsprechen. Deshalb werden sie eine Internet-Polizei auf den Plan rufen, die den Wiederverkauf bei eBay stoppen soll. Bugaboo beliefert keine Händler mehr, die die Kinderwagen auf eBay anbieten und Verkäufe von nicht authorisierten Händler verlieren den Garantieanspruch.

Mamas & Papas haben ihre Einzelhändler angeschrieben und erklärt, dass von September an eine schriftliche Einverständniserklärung des Herstellers vorliegen muss, bevor Online-Verkäufe angeboten werden dürfen.

Wenn immer mehr Unternehmen den Verkauf ihrer Waren auf eBay verbieten, dann wird eBay demnächst zu einem Flohmarkt für No-Name- und 2.Hand-Erzeugnisse mutieren. Das allerdings ist es nicht, was Verbraucher heute wollen.
Sie fordern eine breite Palette an Warenbeständen und eine große Auswahl an Produkten, worunter auch Designer- und Markenware fällt.

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