Die richtigen Online-Marketing-Maßnahmen stärken Unternehmen in Zeiten der Corona-Krise

Seit dem Shutdown im Zuge der Corona-Pandemie stehen viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen vor einer großen wirtschaftlichen Herausforderung und kämpfen teilweise sogar mit Existenzängsten. Eine gegensätzliche Entwicklung zeichnet sich dafür im Online-Handel ab: Hier werden eine steigende Nachfrage einhergehend mit höheren Absatzzahlen bis hin zu vollständigen Ausverkäufen einzelner Produkte beobachtet.

Marian Wurm, Gründer und Geschäftsführer der Löwenstark-Gruppe, verdeutlicht: „Wer jetzt die richtigen Online-Marketing-Maßnahmen einleitet, kann Marktanteile ausbauen und gestärkt aus der Krise hervorgehen.“ Konkret zeige dies der Blick nach China, wo ein klarer Digitalisierungsschub zu beobachten sei. Die jüngsten Statistiken verdeutlichen, dass sich der Markt erholt und Händler ihre Spendings auf Google und Amazon verstärkt reaktivieren und teilweise sogar hochschrauben. Marian Wurm: „Vor diesem Hintergrund ist es auch für den deutschen Markt ratsam, frühzeitig zu analysieren, welche strategischen Chancen sich ergeben und wie Markanteile kurzfristig gewonnen werden können. Dazu gehört auch die Anpassung von Werbebudgets.“

E-Commerce-Unternehmen sollten jetzt genau analysieren, welche Produkte vom Shutdown betroffen sind und welche profitierten. Eventuelle Lieferschwierigkeiten müssten einkalkuliert und Erkenntnisse fortlaufend aktualisiert werden. Wird eine höhere Nachfrage im Shop beobachtet, sei es erforderlich, das System darauf einzustellen und Besucherströme clever zu lenken, um eine Überlastung zu vermeiden. Gleichzeitig empfehle es sich, die Warenwirtschaft auf die erhöhte Nachfrage vorzubereiten, um Lieferengpässe zu verhindern. Um dem verstärkten Kundenbedürfnis nach Klarheit und Information gerecht zu werden, sei es sinnvoll, Q&As bereitzustellen und proaktiv in Social-Media-Kanälen aufzutreten.

Auch stationäre Händler und Dienstleister sollten in Zeiten von Corona verstärkt auf digitale Kanäle setzen, um den Kundenkontakt zu halten und sich mittels klar formulierter Botschaften nahbar und ansprechbar zu zeigen. Zudem sollten etwaige Ausweichmöglichkeiten wie digitale Umsatztreiber genau eruiert werden. Dies stelle vor allem Anfänger in Sachen Online-Marketing vor eine Herausforderung. Wichtig sei, die Kunden aufgrund der neuen Situation nicht zu verschrecken und sich zu überlegen, wie die Kundenbedürfnisse während des Shutdowns alternativ befriedigt werden können.

Schon jetzt gibt es einige erfolgsversprechende Beispiele von Unternehmen aus dem Direktvertrieb, der Gastronomie oder dem stationären Handel, die kurzerhand auf den Zug der Digitalisierung aufgesprungen sind und ihr Geschäftsmodell angepasst haben. Marian Wurm bestätigt: „Um eine alternative, digitale Lösung zu finden, die das Überleben betroffener Unternehmen sichert, ist in erster Linie Flexibilität gefordert.“ Zähle die Entwicklung von digitalen Strategien nicht zur eigenen Kernkompetenz, sei es besonders in dieser Zeit empfehlenswert, auf Dienstleister mit entsprechendem Know-how zu vertrauen. So lasse sich gemeinsam getreu dem Motto „Not macht erfinderisch“ ein Existenzverlust verhindern. Der Blick in die Zukunft sei zwar mehr als ungewiss, könne aber auch Chancen bieten, so der Online-Marketing-Experte abschließend.


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