Nach mehr als 10 Jahren: Telefonpaul.de geht in Rente – Interesse?

Nach mehr als 10 Jahren geht Telefonpaul.de nun in Rente und sucht einen neuen Betreuer. Das Angebot endet heute um 21:00 Uhr.

Paul sagt Nein zu Meinungsforschern, Telefonverkäufern, Nervensägen und Stalkern. Immer wenn es darum geht, im Internet eine Telefonnummer für einen Rückruf anzugeben, kommt Paul ins Spiel – und stellt seine eigene Nummer zur Verfügung. Durch diesen kleinen Kniff bleibt das eigene Telefon stumm. Das ist gut für die Nerven und kostet keinen Cent.

Das Telefon kann richtig nerven. Vor allem dann, wenn keine Freunde oder Verwandten am anderen Ende der Leitung sind, sondern völlig unbekannte Anrufer, die von einem selbst immer nur das Beste wollen – vornehmlich das Geld. Meinungsforscher, Telefonverkäufer und jede Menge weiterer Nervensägen rufen nur allzu gerne zu jeder unpassenden Uhrzeit an, wenn sie erst einmal die Telefonnummer eines armen Opfers in die Finger bekommen haben. Und wo bekommen Callcenter die Nummern her? Frank Weyermann: „Oft reicht es schon aus, im Internet bei einem Gewinnspiel mitzumachen. Kurze Zeit später melden sich auf einmal die ersten Firmen, um dem Angerufenen mitzuteilen, dass er beinahe schon ein Auto gewonnen hat.“

Gegen den Telefonterror gibt es ein probates Mittel. Telefonpaul.de stellt eine Telefonnummer zur Verfügung, die jeder Anwender völlig kostenfrei verwenden darf. Die online angegebene Telefonpaul-Nummer darf in jedes beliebige Online- oder Print-Formular eingegeben werden. Natürlich darf jeder Benutzer die Nummer auch telefonisch weitergeben. Der Vorteil von Pauls Nummer: Es trifft keinen Unschuldigen. Wer sich stattdessen eine Nummer ausdenkt, läuft Gefahr, zufällig die Nummer eines Nachbarn oder eines anderen Ahnungslosen anzugeben.

Telefonpaul.de „geht ran, wenn du nicht willst!“ Und die nervenden Anrufer bekommen auch ordentlich etwas zu hören. Paul selbst nimmt den Hörer ab und erzählt, dass er nur eine Vertretung ist und dass der eigentlich Angerufene eine Kontaktaufnahme nicht wirklich wünscht. Ein Pieps mit der sich anschließend bietenden Möglichkeit, nach der Ansage eine Nachricht zu hinterlassen, würde es auch nicht geben, erzählt Paul. Denn eigentlich wünschen sich doch alle nur, dass die störenden Anrufe unterbleiben. So gehen die unerwünschten Marketing-Methoden dank Paul völlig ins Leere.

Das Projekt Telefonpaul.de wird noch bis heute um 21:00 Uhr unter https://www.mabya.de/auction/5868  zur Übernahme angeboten!

 


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