Marktplätze noch immer wichtigster Vertriebskanal: Amazon landet auf dem dritten Platz

Wenn Verbraucher online Produkte bestellen, dann tun sie das noch immer größtenteils über digitale Marktplätze. Das gilt weltweit, wie das Portal Internet Retailer aktuell belegt. Ihr zufolge gaben die Konsumenten 2017 insgesamt 1,47 Billionen US-Dollar auf den 75 größten Online-Marktplätzen aus. Das entspricht einem Anteil von 90 Prozent. Nimmt man die Erlöse aller Online-Verkäufe, verbuchen alle Marktplätze zusammen 50 Prozent für sich. Die Studie zeigt auch, dass Amazon unter den umsatzstärksten Plattformen nur den dritten Platz belegt. Vor dem Riesen aus Seattle landen zwei Rivalen aus China.

Marktplätze noch immer wichtigster Vertriebskanal: Amazon landet auf dem dritten Platz

Marktplätze noch immer wichtigster Vertriebskanal: Amazon landet auf dem dritten Platz – pixabay.com ©Mediamodifier (Creative Commons CC0)

Amazon und Co. dominieren die Industrie

Diese Entwicklung schreitet weiter voran: Online-Händler erzielen auf Marktplätzen die größten Umsätze. Sieben von ihnen wachsen sogar um 100 Prozent. Fünfzehn Plattformen verzeichnen hingegen ein Plus zwischen 50,1 und 100 Prozent. „Die weltgrößten Marktplätze, die von Alibaba und Amazon betrieben werden, dominieren die Industrie“, erläutert Internet Retailer. „Aber es gibt einige Marktplätze, von denen viele sich auf eine Kategorie spezialisiert haben, die mit einer hohen Geschwindigkeit wachsen.“

Mehr als die Hälfte der größten Online-Marktplätze aus Nordamerika

Unter den größten 75 Marktplätzen befinden sich 42 Plattformen aus Nordamerika. Sie führt noch immer der Gigant Amazon an. Allerdings unterliegt er zwei Konkurrenten aus China: Tmall und Taobao. Über diese Plattformen setzen Händler Waren im Wert von 320 bzw. 380 Milliarden US-Dollar um. Das ist mehr als doppelt so viel, wie die Anbieter auf Amazon erwirtschaften. Welche Vorteile die jeweiligen Online-Marktplätze bieten, können Interessenten am 17. Februar auf der Net&Work-Messe in Dortmund erfahren. Dort werden Experten Tipps geben, wie sich der Handel auf Amazon, eBay oder Alibaba lukrativ gestalten und optimieren lässt.

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Eugen (Redakteur)

Über den Autor

Eugen Zentner ist freier Redakteur, dpa-infocom.



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