98 Prozent der gewerblichen eBay-Händler in Deutschland verkaufen international

Der Verkauf von Artikeln auch über die Grenzen Deutschlands hinaus gehört für fast alle deutschen eBay-Händler zum täglichen Geschäft. Die technische Infrastruktur sowie die weltweite Reichweite, die eBay seinen Händlern bietet, ermöglichen einen unkomplizierten internationalen Handel und damit eine deutlich größere Marktreichweite. Im Report „Bridging Distance for Small Businesses in Germany – An eBay Report on How the Online Commerce Platform Promotes Inclusive Economic Opportunities“ gewährt eBay nun einen Einblick in den grenzüberschreitenden Handel auf dem deutschen Online-Marktplatz und zeigt das Potenzial für die deutsche Wirtschaft auf.

„Heute hat eBay weltweit 171 Millionen aktive Käufer in 190 Märkten. Schon 98 Prozent unserer deutschen Händler nutzen dieses riesige Potenzial und unsere Infrastruktur, um ihre Waren weltweit zu vertreiben. Diese Unternehmen sind überwiegend klein oder mittelgroß und handeln als unabhängige Unternehmen. Im bundesweiten Schnitt verkaufen genau diese Unternehmen jedoch deutlich seltener ins Ausland – häufig aufgrund fehlender Ressourcen“, sagt Eben Sermon, Vice President eBay Germany. „International handelnde Unternehmen weisen in der Regel eine höhere Produktivität auf und leisten dadurch einen größeren Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt. Indem eBay seinen Händlern die Internationalisierung ermöglicht und einen direkten Zugang zu den Weltmärkten eröffnet, unterstützen wir die Diversifizierung der deutschen Wirtschaft“, so Sermon weiter.

Im Schnitt verschicken deutsche eBay-Händler ihre Artikel in 18 unterschiedliche Länder. Spitzenreiter sind die Berliner: Sie beliefern durchschnittlich sogar 21 Nationen. Die Top 3 Märkte sind Österreich, die Schweiz und Italien – gemessen an der Anzahl der internationalen Transaktionen. Die meisten ins Ausland verkauften Artikel kommen mit 27 Prozent aus der Kategorie Auto- und Motorradteile, danach folgen Kleidung und Accessoires mit 11 Prozent und Handys und Kommunikation (9 Prozent).

98 Prozent der gewerblichen eBay-Händler in Deutschland verkaufen international
©eBay 2018

Einer der Händler ist FanSport24 aus Ehrenkirchen in Baden-Württemberg, der original lizensierte Fanartikel der Fußball-Bundesliga, der Nationalmannschaften und von internationalen Vereinen sowie die Fußbälle und Handbälle der Eigenmarke kesper in die ganze Welt verkauft. Die wichtigsten Märkte sind Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Österreich, die Schweiz und die USA. „Unser Sortiment ist weltweit gefragt. Fans von (für ihr Herkunftsland) exotischen Mannschaften haben es häufig schwer, an Fanartikel zu kommen. Über das Internet können diese Barrieren einfach überwunden werden. Auch deshalb streben wir es an, künftig noch weitere Märkte zu erschließen“, sagt Christian Schläfer, der Geschäftsführer von FanSport24.

Christoph Burmester und sein Partner Ralf Hastedt, Geschäftsführer der Avides Media AG, beliefern mit ihren eBay Shops (u.a. Sediva) jährlich zwischen 150 und 170 Länder weltweit, ihre Kernmärkte neben Deutschland sind Italien, Spanien und Österreich. „Die Grundidee des Internets beinhaltet keine Grenzen. Insofern ist es für uns selbstverständlich, dass wir nahezu alle Artikel weltweit versenden.“ Mit dieser Strategie generieren sie 30 Prozent ihres Umsatzes mit grenzüberschreitendem Handel.

Auch Jörg Dumke und Bülent Özcan verkaufen mit ihrem eBay Shop Wunderkopf seit 2018 ins EU-Ausland. Angefangen haben sie mit Österreich, da der Markt dem deutschen am ähnlichsten ist und technische Hürden am schnellsten überwindbar waren. „Der europäische Markt für Haarpflegeprodukte, Friseurprodukte und Parfums ist da. Von Anfang an bekamen wir täglich mehrere Anfragen von eBay-Nutzern aus der ganzen Welt. Die Nachfrage nach Produkten, die nur für den deutschen Markt produziert werden, ist enorm. Und so war die Internationalisierung unseres eBay Shops der logische nächste Schritt“, sagt Jörg Dumke.

Im eBay Verkäuferportal werden Händler Schritt für Schritt fit für den internationalen Handel gemacht.

98 Prozent der gewerblichen eBay-Händler in Deutschland verkaufen international
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Daten und Fakten zum grenzüberschreitenden Handel bei eBay

Der Verkauf von Artikeln auch über die Grenzen Deutschlands hinaus gehört für fast alle deutschen eBay-Händler zum täglichen Geschäft. Die technische Infrastruktur sowie die weltweite Reichweite, die eBay seinen Händlern bietet, ermöglichen einen verhältnismäßig unkomplizierten internationalen Handel und damit eine deutlich größere Marktreichweite. In einem Report gibt eBay nun einen Einblick in den grenzüberschreitenden Handel auf dem deutschen Online-Marktplatz.*

  • Im Gegensatz zum klassischen Handel setzt fast jeder eBay Shop mithilfe des Online-Marktplatzes auf eine internationale Reichweite: 98 Prozent der eBay-Händler vertreiben ihr Sortiment auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.
  • Im Zeitraum von 2011 bis 2015 liegt die Wachstumsrate des grenzüberschreitenden EU-Handels bei eBay bei 62 Prozent – eine sehr positive Entwicklung verglichen mit dem Wachstum von
    9 Prozent für den traditionellen Handel.
  • Im Schnitt verschicken deutsche eBay-Händler ihre Artikel in 18 unterschiedliche Länder. Spitzenreiter sind die Berliner: Sie beliefern durchschnittlich 21 Nationen.
  • Fast ein Drittel der eBay-Händler haben im Jahr 2016 Kunden auf vier oder mehr Kontinenten
    mit Artikeln beliefert.
  • Die Top-3-Märkte sind Österreich, die Schweiz und Italien – gemessen an der Anzahl der internationalen Transaktionen.
  • Die meisten internationalen Transaktionen konnten Händler in den folgenden Kategorien durchführen: Auto- und Motorradteile (27 Prozent), Kleidung und Accessoires (11 Prozent) und
    Handys und Kommunikation (9 Prozent)
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eBay ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das den weltweit größten Online-Marktplatz betreibt. Es wurde am 3. September 1995 von Pierre Omidyar in San José (Kalifornien) unter dem Namen AuctionWeb gegründet. Auch in Europa, etwa in Deutschland, der Schweiz und Österreich, bietet das Unternehmen seine Dienstleistungen an. Bis zum 17. Juli 2015 gehörte auch der Bezahldienst PayPal zum Unternehmen.

Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Angebot von einem Consumer-to-Consumer-Marktplatz mit flohmarktähnlichem Charakter zu einer Business-to-Consumer-Plattform, das heißt, es wird Neuware von kommerziellen Händlern angeboten, im Unterschied zu den Gebrauchtwaren privater Anbieter.

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