Bezahlen per Fingerabdruck und Gesichtserkennung: Mastercard will im nächsten Jahr biometrische Lösungen einführen

Die Verbraucher möchten heutzutage nicht viel Zeit an der Kasse verlieren. Der Bezahlvorgang soll so schnell wie möglich erfolgen. Deswegen arbeiten Payment-Unternehmen an modernen Lösungen. Als zukunftsträchtig gelten derzeit biometrische Varianten, bei denen beispielsweise ein Fingerabdruck ausreicht. Solche Bezahl-Arten will Mastercard bald möglich machen und nennt ein konkretes Datum.

In den letzten Jahren haben sich jede Menge moderner Bezahlverfahren etabliert. Zugleich arbeiten Payment-Unternehmen weiter daran, noch bessere Lösungen zu entwickeln. In naher Zukunft sollen Verbraucher sogar per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung bezahlen können. Das stellt zumindest Mastercard in Aussicht. Nach eigenen Aussagen werden ab April 2019 alle Banken, mit denen das Payment-Unternehmen zusammenarbeitet, diese biometrische Bezahl-Varianten anbieten.

Bezahlen per Fingerabdruck und Gesichtserkennung: Mastercard will im nächsten Jahr biometrische Lösungen einführen

Bezahlen per Fingerabdruck und Gesichtserkennung: Mastercard will im nächsten Jahr biometrische Lösungen einführen
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Großteil der Verbraucher bevorzugt biometrische Payment-Lösungen

Wie der Vorgang funktioniert, hat Mastercard ebenfalls schon verraten. Dafür ist lediglich ein Identity Check notwendig, der bereits heute in 37 Ländern zur Verfügung steht. Dadurch lässt sich an der Kasse viel Zeit sparen. Zugleich ist ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet, wie die Befürworter dieser Payment-Methode betonen. Davon scheint auch die Mehrheit der Verbraucher überzeugt zu sein. Das hat eine Studie ergeben, die Mastercard zusammen mit der Oxford University durchführte. Ihr zufolge vertrauen 93 der Konsumenten eher biometrischen Payment-Lösungen als passwortgestützten Bezahl-Arten. „Biometrische Technologien passen perfekt zu den Erwartungen der Verbraucher an sichere Zahlungsmethoden, die mit ihrem digitalen Lebensstil einhergehen“, sagt Peter Bakenecker, der für Mastercard in Deutschland und der Schweiz als Divisional President tätig ist. „Verbraucher, Einzelhändler und Finanzinstitute profitieren von einem geschützten und verbesserten digitalen Einkaufserlebnis.“

Mastercards Treuepunkte-Programm «Priceless Specials»

Die Ankündigung ist ein weiterer Beweis dafür, dass Mastercard sich für die Zukunft rüstet. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, sein Treuepunkte-Programm «Priceless Specials» in Deutschland einzuführen. Wer es nutzt, erhält bei jedem Bezahlvorgang mit der Mastercard einen Coin. Solche Treuepunkte vergibt das Unternehmen unabhängig vom Wert des Einkaufs, sodass eine einzige Transaktion ausreicht. Die Gutschrift erfolgt an allen 43,3 Millionen Akzeptanzstellen weltweit, sofern die Händler an dem «Priceless Specials»-Programm teilnehmen. Als erste Partner konnte Mastercard so namhafte Anbieter wie Foodora, MyToys und Limango gewinnen.

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Eugen (Redakteur)

Eugen Zentner ist freier Redakteur, dpa-infocom.



Kategorien: Bezahldienste, Onlinehandel allgemein

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