Rakuten verstärkt globale Präsenz und Serviceangebot

2014 war ein starkes und wichtiges Jahr für das Unternehmen Rakuten sowie für den Marktplatz und die Entwicklung des dazugehörigen Ökosystems. Mit dem strategischen Erwerb von Unternehmen wie Viber, Ebates und mit der internationalen Expansion der Video-Streaming-Dienste Wuaki.tv und Viki hat sich Rakuten endgültig als einer der weltweit führenden Anbieter von Internet-Diensten etabliert.

Seit der Aufnahme in den Tokyo Stock Exchange im Dezember 2013 ist Rakuten kontinuierlich gewachsen und hat seine Dienste insbesondere in den Bereichen Digitaler Content, Finanzdienstleistungen und Reisen erweitert. In 2014 startete das japanische Unternehmen auch einen mit 100 Millionen Dollar ausgestatteten Investmentfond  über Rakuten Ventures. Dieser Venture Capital Fond fokussiert sich auf den Aufbau und die Unterstützung eines Startup-Ökosystems, was einen positiven Einfluss auf die globalen Internet-Services von Rakuten haben wird.

Rakuten verstärkt globale Präsenz und Serviceangebot

Hier einige weitere Meilensteine aus dem Jahr 2014, die von Rakutens Weg zum weltweit führenden  Internet-Service-Anbieter zeugen:

Rakuten goes global

Rakuten launcht in Großbritannien den Marktplatz Rakuten.co.uk: Ein weiterer bedeutender Schritt von Rakuten zum weltweit führenden Anbieter im E-Commerce  zu werden. Rakuten plant hier, das Angebot der Händler um die im Ökosystem verankerten digitalen Services Kobo und Wuaki.tv auf einer gemeinsamen technischen Plattform zu integrieren. Kunden können so über einen einzigen Rakuten-Login Zugriff auf die genannten Services erhalten und mit dieser ID auch weltweit auf anderen Rakuten-Marktplätzen einkaufen.

Rakuten Video Streaming Dienst expandiert in Europa: Dazu gehört die Markteinführung von Wuaki.tv im September 2014 in Frankreich und im November 2014 in Deutschland. Bis zum Ende des Jahres 2015 soll der Dienst auf weitere 15 Länder ausgedehnt werden. Aktuell ist der französische Markt bereits der drittgrößte Markt für Wuaki.tv hinter dem Heimatmarkt Spanien (Start 2010) und hinter Großbritannien (Start 2013).

Rakuten startet den Marktplatz Rakuten.com.sg in Singapur und erweitert damit seine Präsenz im asiatisch pazifischen Raum: Seit dem Aufbau der regionalen Zentrale in Singapur nutzt Rakuten seine Nähe zu den Märkten in Thailand, Indonesien und Malaysia und schöpft sein Potential aus, eine Schnittstelle zur Interaktion mit den regionalen Startup-Unternehmen zu werden.

Rakuten erweitert sein Angebot mit dem Erwerb von Viber, Ebates und Slice

Rakuten beschleunigt seine digitale Strategie mit der Akquisition von Viber: Der Erwerb und die Expansion des Messaging- und VoIP-Dienstes ist ein weiterer wichtiger Schritt für Rakuten, sich nach dem Erwerb von Kobo, Wuaki.tv und Viki weiter als Anbieter digitalen Contents zu positionieren.

Rakuten übernimmt mit Ebates den Pionier und Marktführer im Online-Cash-Back-Shopping: Gemeinsam werden Rakuten und Ebates in der Lage sein, Mitgliedern die umfassendste Shopping-Erfahrung mit den größten Incentives zu bieten, und zugleich so die Kundenbindung weiter zu stärken.

Rakuten kauft die E-Commerce-App Slice: Mithilfe der Technologie von Slice kannRakuten aufgrund von Datenanalysen Muster im Einkaufsverhalten von Kunden besser und schneller erkennen, auf dieser Basis passgenaue Angebote machen und so das Einkaufserlebnis des Kunden verbessern.

Rakuten erwirbt Anteile an AirAsia Japan: Asiens größter Billigfluganbieter, AirAsia, wird künftig das Angebot von Rakuten Travel ergänzen. Rakuten Travel zählt in Japan zu den populärsten Reisediensten.

Rakuten unterstützt die nächste Generation von Internet Startups

Rakuten Ventures launcht einen 100-Millionen-Dollar Investmentfond: Der Fond wird Start-Ups in Israel, im asiatisch-pazifischen Raum und in den USA unterstützen. Der globale Fond basiert auf dem Erfolg von Rakutens Südostasien-Fond, der 2013 gegründet wurde.

Rakuten investiert mehr als 15 Millionen Dollar im Jahr 2014: Dazu gehört auch die Investition von 10 Millionen Dollar in die selbsttätige mobile Werbeplattform PocketMath und eine Series A Fundraising-Runde im Wert von 3,5 Millionen Dollar mit Investments in das Bilderkennungs-Startup Visenze. Rakuten Ventures beteiligte sich auch an einer Seed-Finanzierung für den File-Sharing-Dienst „Send Anywhere“ und für Algorithmia, einem Algorithmus für Cloud-Marktplätze.

Rakuten treibt Einzelhandel-Innovationen an

Rakuten eröffnet das Rakuten Institute of Technology (RIT) in Paris: Diese Gründung wird weltweit den E-Commerce unterstützen.  Das RIT ist eine Organisation, die sich dezidiert der Forschung und Entwicklung widmet und  Kreativität und Innovation mit zukunftsweisenden Technologien kombiniert, um so das weltweite Wachstum und die Innovation des E-Commerce voranzutreiben.

Rakuten startet den ersten von Facebook gestützten Überweisungsdienst: So können Nutzer in Japan mit der von Rakuten entwickelten “Banking App” Geld an ihre Freunde innerhalb Facebooks überweisen. Anwender wählen einfach den Empfänger in der Liste ihrer Freunde aus und geben die zu überweisende Summe ein.

Rakuten öffnet die Türen des Flagship- “Rakuten CAFE” in Tokio: Damit erhält das Rakuten Ökosystem eine neue Offline-Präsenz und ein stationäres Verkaufserlebnis in einer neuen Umgebung. Das Rakuten CAFÉ bietet dem Besucher Informationen zu allen Angeboten, von Finanzdienstleistungen bis hin zum eReading und Online Shopping. Kobo eReader sind im ganzen Café frei und kostenlos zugänglich. Zudem stehen Netzsteckdosen, Ladestationen für Mobiltelefone und ein 1 Gbit/s schnelles Wifi-Netz zur Verfügung.

Rakuten startet in Japan den R-Point Kartendienst: Rakuten Superpunkte können so in stationären Geschäften benutzt werden. Die R-Point Karte ist die Offline-Ergänzung des erfolgreichen Rakuten Superpunkte- Programms, bei dem Mitglieder wechselseitig und serviceübergreifend Rakuten Superpunkte sammeln und preismindernd einsetzen können.

Rakuten expandiert auch weiter stark in Deutschland:

Dr. Christian Macht übernimmt das Steuer bei Rakuten Deutschland: Anfang des Jahres wurde Dr. Christian Macht zum CEO ernannt. Schwerpunkt der Tätigkeit ist dabei der Ausbau von Rakuten vom E-Commerce-Marktplatz hin zum Online-Ökosystem. Dr. Macht nimmt auch auf europäischer Ebene eine führende Rolle bei dieser Entwicklung sowie bei der Entwicklung weiterer Services am Standort Berlin an.

Die Rakuten Expo 2014 findet in Berlin statt: Der neue CEO für Deutschland Dr. Christian Macht und der weltweite CEO Hiroshi Mikitani erklärten unter dem Motto STORY die strategische Vision und die Pläne von Rakuten, Händler dabei zu unterstützen, ihre verkaufsfördernde Geschichte zu erzählen. An der ersten Ausgabe der Rakuten Expo in Berlin nahmen über 500 Händler teil.

Rakuten eröffnet einen neuen europäischen Hub in Berlin: Die Abteilung in Berlin wird eine wichtige Rolle bei der Entwicklung zukünftiger Dienstleistungen, insbesondere im digitalen Marketing spielen. In der Hauptstadt werden Ideen rund um digitalen Content, E-Commerce Infrastrukturen und Servicemöglichkeiten, die zum Ökosystem eines leistungsstarken Marktplatzes gehören, realisiert werden. Auf europäischer Headquarter-Ebene wird das Marketing in Berlin angesiedelt. Von Rakuten Deutschland arbeiten die Abteilungen Marketing, Business Intelligence, Business Development und Operations künftig von Berlin aus. Vernetzt arbeiten Produktentwicklung, Sales, Operations, Business Intelligence und Business Development eng zusammen an der Vision eines Mitglieder-basierten, durch Kundenbindung angetriebenen Ökosystems.

Rakuten Deutschland macht das Einkaufen einfacher und sicherer: Rakuten unternahm weitere Schritte zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses in Deutschland. So investierte man in die Einrichtung von neuen, auch internationalen Bezahlmethoden, die Kunden von anderen Ländern den Einkauf erleichtern. Neue Methoden des Risikomanagements und Technologien zur Erkennung von Betrugsprofilen machen das Verkaufen für Händler sicherer. Zusätzlich wurde das Checkout-System für mobile Geräte optimiert.

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

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