Deutsche Post darf zum 1.Januar 2014 Briefporto erhöhen

Am gestrigen Montag hat die Bundesnetzagentur den Antrag der Deutschen Post zur Anpassung der Briefpreise für 2014 bewilligt. Das bedeutet: Die Verbraucher in Deutschland müssen im kommenden Jahr erneut mehr für ihre Briefe zahlen.

Zum 1. Januar 2014 erhöht sich der Preis für einen nationalen Standardbrief bis 20 Gramm um zwei Cent auf 60 Cent. Analysten erwarten, dass dies zirka 50 Millionen Euro mehr Gewinn in die Kassen der Post spülen wird. Die neuen 60-Cent-Briefmarken sollen schon ab Donnerstag, dem 5. Dezember 2013 in den Filialen erhältlich sein. Auch Ergänzungsmarken mit einem Wert von zwei Cent, um die noch vorhandenen Vorräte an 58-Cent-Marken weiter nutzen zu können gibt es ab Donnerstag.

Die Preise für Kompakt-, Groß- und Maxibrief sowie Postkarten bleiben unverändert. Bei den nationalen Zusatzleistungen steigt der Preis für ein Einschreiben um zehn Cent bzw. beim Einwurf-Einschreiben um 20 Cent. Darüber hinaus will die Post auch bei vielen Paketen und Päckchen mehr Porto verlangen.

Für internationale Briefsendungen erfolgt eine Preiserhöhung für den Maxibrief (über 1.000 bis 2.000 Gramm Gewicht) um zehn Cent von 16,90 auf 17 Euro. Bei den internationalen Zusatzleistungen steigen unter anderem der Preis für Einschreiben sowie für die Leistung Wert International jeweils um zehn Cent.

Die Deutsche Post hatte am 15. November ihren Preisantrag eingereicht.


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