Neue Corona-Studie: Online-Händler überwiegend optimistisch

Die Ausbreitung der Corona-Krise belastet die Wirtschaft schwer. Doch wie gehen die deutschen E-Commerce-Unternehmen mit ihr um? Eine neue Studie gibt einen Einblick in die Branche.

Wie gehen die deutschen Online-Anbieter mit der Corona-Krise um? Das wollte der Händlerbund wissen und befragte zu diesem Thema rund 412 E-Commerce-Unternehmen. Insgesamt fällt die Studie positiv aus. Ihr zufolge empfinden lediglich zehn Prozent der Befragten Angst in der gegenwärtigen Situation, während die anderen optimistisch in die Zukunft blicken.

Neun Prozent profitieren von der Krise

Ein großes Thema ist derzeit der mögliche Rückgang von Einkünften. Laut Studie verzeichnen ihn 55 Prozent der Unternehmen. Genauso viele bezeichnen die Auswirkungen als negativ. Doch es gibt auch Online-Händler, die von der Krise profitieren – wenn auch wenige. Laut Studie sind es neun Prozent, während für 36 Prozent das Geschäft unverändert bleibt. Am stärksten spüren die Krise Unternehmen, die auf die Zulieferung spezialisiert sind. Die meisten können ihre Leistungen nicht mehr erbringen, weshalb es zu Stornierungen, leeren Lagern und Verzögerungen der Lieferungen kommt.

Maßnahmen in der Krise

Dennoch scheinen sich viele E-Commerce-Unternehmen auf die Lage gut eingestellt zu haben. 54 Prozent der Befragten ergreifen Maßnahmen, wenn sich Mitarbeiter mit dem Coronavirus infizieren. Allerdings haben nur zehn Prozent ihre Beschäftigten ins Home-Office geschickt.


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