Geschäftszahlen für 2019: Amazon Umsatz um 20 Prozent gewachsen

Amazon bleibt auf der Überholspur. Der Internetriese konnte im letzten Geschäftsjahr sowohl Umsatz als auch den operativen Gewinn steigern. In einem Bereich sind die Einnahmen besonders stark gewachsen.

Amazons Bericht für das letzte Geschäftsjahr wurde heiß erwartet. Experten spekulierten darüber, ob der Internetriese seinen Umsatz und die Zahlen der Amazon-Prime-Abonnements hatte steigern können. Nicht wenige waren optimistisch – doch anscheinend nicht optimistisch genug. Der US-Konzern überbietet die Prognosen teilweise bei Weitem. Wie Internetworld.de berichtet, setzte Amazon 2019 um 20 Prozent mehr um als noch im Jahr zuvor. Der Erlös betrug insgesamt 280,5 Milliarden US-Dollar. Was Amazon Prime betrifft, so nutzen das Programm mittlerweile 150 Millionen Kunden weltweit.

Starkes viertes Quartal

Freuen dürfen sich vor allem die Anleger. Denn der operative Gewinn ging um 17 Prozent nach oben und lag am Ende des Geschäftsjahres bei 14,5 Milliarden US-Dollar. Den Erfolg verdankt der Konzern zum großen Teil den Verkäufergebühren, die rund 54 Milliarden US-Dollar in die Kasse spülten. Das entspricht einem Plus von 30 Prozent. Am stärksten fiel das vierte Quartal aus, in dem Amazon im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 21 Prozent mehr erwirtschaftete. Angesichts dieser Zahlen blickt der Internetriese optimistisch in die Zukunft und prognostiziert für das erste Quartal 2020 ein Umsatzwachstum zwischen 16 und 22 Prozent. Zugleich kündigt er Investitionen in die Server-Landschaft an, was den operativen Gewinn etwas schmälern dürfte.

Hohe Ausgaben im Logistikbereich

Weniger erfreulich fiel das Ergebnis im Logistikbereich aus. So sollen etwa die Kosten im Bereich Fulfillment um 43 Prozent gestiegen sein. Deswegen hat Amazon umgehend die Versandgebühren für FBA-Nutzer in den USA und in Europa erhöht. Deutlich mehr Ausgaben hatte der Internetriese auch beim Personal, weil die Zahl der Mitarbeiter um 23 Prozent gestiegen war.