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Amazon Prime Now liefert in Berlin für die lokalen Händler „Basic“ und „Kochhaus“

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Immer mehr Konsumenten wollen ihre Lebensmittel nicht mehr in stationären Geschäften, sondern online bestellen. Allerdings sollen die georderten Produkte möglichst noch am gleichen Tag kommen, am besten aber innerhalb einer Stunde. Diesen Wunsch erfüllt jetzt Amazon mit seinem Turbodienst Prime Now, der zunächst nur auf die Hauptstadt beschränkt ist. Dort liefert der Internetgigant aus den Filialen zweier lokaler Händler.

Amazon intensiviert sein E-Food-Geschäft und sucht nach neuen Marktplatzmodellen. Eines hat der Internetriese erst vor wenigen Tagen eingeführt. Dieses basiert auf seinem Turbodienst Amazon Prime Now, der in Berlin Produkte innerhalb einer Stunde liefert. Nur sollen sie in Zukunft aus den Geschäften lokaler Händler kommen. Als erste Partner konnte der Gigant aus Seattle die Bio-Supermarktkette „Basic“ und den Feinkost-Anbieter „Kochhaus“ gewinnen, die beide mit eigenen Shops sowohl in der Prime-Now-App als auch auf dem Portal Primenow.de integriert sind. Wer in Berlin über diese Wege Lebensmittel bei den zwei Händlern ordert, erhält sie bei einem Mindestbestellwert noch innerhalb einer Stunde. Dafür begeben sich die Fahrer der beiden Logistikpartner „Go!“ und „Interkep“ in die jeweiligen Filialen und liefern danach die Artikel direkt aus. Zu diesem Zweck verwenden die Zusteller moderne Transportfahrzeuge wie eCargo-Fahrräder oder eVans.

Große Auswahl und Rezepte zu den bestellten Lebensmitteln

Nutzer der Prime-Now-App haben in Basic einen Anbieter mit großer Produktauswahl. Ob Obst, Gemüse, Fleisch, Milcherzeugnisse oder Brot und Backwaren, die Bio-Supermarktkette kann mit nahezu allen Lebensmitteln für den täglichen Bedarf dienen. Kochhaus gilt hingegen als Anlaufstelle für Kunden mit besonderen Wünschen. Ihnen bietet der Händler vor allem Feinkost an und stellt zusätzlich zu den einzelnen Produkten die dafür nötigen Rezepte zur Verfügung, wie der Geschäftsführer Ramin Goo erläutert: „Wir inspirieren die Leute und versorgen sie mit perfekt portionierten Zutaten, die sie benötigen, um eine köstliche, ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten. Die schnelle Lieferung mit Prime Now ist für unser Unternehmen eine tolle Option, um weitere Kunden schnell zu erreichen und unsere Bekanntheit zu steigern.“ Dieser Ansicht ist auch Basic-Vorstand Stephan Paulke, der in der Zusammenarbeit mit Amazon große Chancen sieht, die eigene Reichweite zu erhöhen: „Wir wollen, dass möglichst viele Menschen in den Genuss unserer hochwertigen Produkte kommen und mit Prime Now erreichen wir nicht nur mehr Kunden als zuvor, sondern bieten auch noch besondere Lieferoptionen.“

Eine Win-Win-Situation

Zu den Optionen des neuen Dienstes gehört auch das Zwei-Stunden-Zeitfenster, welches die Kunden wählen dürfen. Dafür fällt zwar keine Gebühr an, doch die Lieferzeiten unterscheiden sich zwischen Basic und Kochhaus. Während die Bio-Supermarktkette die Lebensmittel von 8 bis 24 Uhr zustellen lässt, gibt der Feinkosthändler die Möglichkeit, ein Zeitfenster zwischen 10 und 22 Uhr zu buchen. So sehr sich die Zusammenarbeit für diese beiden Anbieter rentieren wird, auch Amazon bringt die Kooperation einen großen Nutzen, weil dessen Prime-Kunden nun für 69 Euro im Jahr einen Zugang zu noch mehr Produkten und Dienstleistungen erhalten. Das könnte ein Anreiz für Online-Shopper werden, die bislang gezögert haben, ein Mitgliedsabonnement abzuschließen.