Otto versucht sein Image zu entstauben – Kampfansage an Rivalen wie Amazon und Zalando

Otto versucht sein Image zu entstauben – Kampfansage an Rivalen wie Amazon und Zalando

Otto konnte vergangene Woche einen Umsatz von über 2,1 Milliarden Euro und ein Plus von etwa 2% für die Einzelgesellschaft Otto bekanntgeben. Jetzt soll eine frische und mutige Kampagne zeigen, dass mit Otto doch noch etwas los ist.

Es soll die solideste Werbekampagne in der Geschichte von Otto werden. „Das werden auch die Mitbewerber spüren“, so Marc Opelt, Otto-Bereichsvorstand Marke, Service und E-Commerce. Ein dreistelliger Millionenbeitrag soll in die neue Kampagne investiert werden und sie soll eine Kampfansage an Rivalen wie Amazon und Zalando sein.

Die  Wahrnehmung der Marke soll durch die Spots entmottet werden. „Au Revoir“ heißt einer der Fashion-Spots, die ab 12. März 2013 beginnen.

„Wir werden unsere Fashionkompetenz mit starken Eigenmarken unterstreichen“, betont Dr. Michael Heller, Bereichsvorstand Angebots- und Category Management. Mit der international bekannten Bade- und Dessousmarke Lascana hat das schon geklappt. Deshalb wird aktuell auch in Kollektionen und Markeninszenierungen bedeutender Eigenmarken wie zum Beispiel Laura Scott investiert. Darüber hinaus sollen verstärkt Zusammenarbeiten mit US-Modehäusern eingegangen werden.

„Gerade haben wir die New York Fashion Boutique gelauncht, in der unter anderem bekannte Labels wie Vince Camuto oder Jessica Simpson ab sofort auf otto.de exklusiv im Distanzhandel erhältlich sind“, so Dr. Michael Heller.