Refurbed treibt gemeinsam mit Eurefas Kreislaufwirtschaft für Elektronik voran

Der Bedarf an Kreislaufwirtschaftsmodellen ist angesichts der Klimakrise groß. Der Kauf von wiederaufbereiteter Elektronik spart im Vergleich zum Neukauf bis zu 91 Prozent CO2, 97 Prozent Wasser und 80 Prozent Elektronikschrott – so die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von Fraunhofer und refurbed.

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Refurbed treibt gemeinsam mit Eurefas Kreislaufwirtschaft für Elektronik voran. ©Depositphotos

Mit dem Ziel, den Konsum von Elektronikgeräten nachhaltiger zu gestalten, hat sich refurbed in der vergangenen Woche gemeinsam mit anderen Mitgliedern von EUREFAS zu seiner dritten Jahresversammlung in Brüssel getroffen. EUREFAS ist der europäischer Verband für Refurbishment, der bereits zwanzig aktive Mitglieder aus der Industrie zählt. Neben Gesprächen u. a. mit EU-Politiker:innen zu Zielsetzungen und Verordnungen, die zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beitragen sollen, wurde für die kommenden drei Jahre der Vorstand der EUREFAS neu gewählt.

Der neue Vorstand besteht aus fünf aktiven Mitgliedern: Stefan Nilsson, ESG-Director von Foxway, Augustin Becquet, CEO von Recommerce sowie CO-Gründer der EUREFAS, Felix Martin, Co-Gründer von Reware und EUREFAS, Jori Ahvonen, CTO von Swappie und Kilian Kaminski, Co-Gründer von refurbed. Gemeinsam sollen sie die Refurbishmentbranche auf europäischer Ebene repräsentieren, den Einfluss und den Druck auf die Politik erhöhen. Seit der Gründung von EUREFAS im Jahr 2021 wurden zehn legislative Initiativen gefördert.

Kilian Kaminski sagt: „Es freut mich sehr, dass ich stellvertretend für refurbed nicht nur Teil der EUREFAS, sondern die nächsten drei Jahre im Vorstand des Verbands tätig sein darf. Gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern werden wir alles daran setzen, um die Visibilität der EUREFAS in ganz Europa zu steigern. Kern hierbei ist es, wichtige Themen wie das Recht auf Reparatur auf die Agenda zu setzen sowie Projekte und Gesetzesinitiativen weiter voranzutreiben.”

Gemeinsam sollen in den kommenden Monaten die Gespräche mit politischen Entscheidungsträger:innen der EU fortgesetzt werden, um einen fairen Rechtsrahmen für das Refurbishment von Produkten zu gewährleisten. Nur so kann sichergestellt werden, dass refurbished Produkte im Vergleich zu Neuprodukten wettbewerbsfähig sind. Darüber hinaus soll die Entwicklung eines europaweit geltenden EU-Qualitätssiegels für Refurbishment vorangetrieben werden.

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