Kreditkarten: Das sollte man wissen

Rund die Hälfte aller deutschen Haushalte besitzt heutzutage eine Kreditkarte. Das weltweit gängige Zahlungsmittel wurde in den 1950er-Jahren in New York entwickelt und hat mittlerweile neben der klassischen Girokarte einen festen Platz im Portemonnaie vieler Leute. Kreditkarten werden hierzulande vor allem genutzt, um größere Anschaffungen zu finanzieren und um online zu bezahlen.

Obwohl Online-Banking in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat, ist Bargeld weiterhin wichtig – und eine Kreditkarte ideal, um zum Beispiel Geld im Ausland abzuheben. Die Kreditkarte unterscheidet sich optisch von einer Girokarte durch die reliefartigen Ziffern der Kreditkartennummer.

Um im Internet zu bezahlen, muss diese Nummer samt dem Ablaufdatum und der auf der Rückseite befindlichen Prüfziffer angegeben werden. Zudem ist ab dem 14. September die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Online-Käufen verpflichtend. Nach Eingabe der Daten und erfolgreicher Authentifizierung erfolgt die Abbuchung – allerdings nicht direkt, sondern zu einem späteren Zeitpunkt, zum Beispiel immer am Ende des jeweiligen Monats. Das hängt vom Kreditkartenkartentyp ab.

Worin unterscheiden sich Kreditkarten voneinander?

Je nach Anbieter und Bank können für die Nutzung der Kreditkarte Nutzungsgebühren anfallen. Es gibt mittlerweile aber auch ein großes Angebot an kostenlosen Kreditkarten, die manche Banken als Ergänzung zu einem Girokonto anbieten – bei der Norisbank beispielsweise bekommen Kunden eine Mastercard Kreditkarte. Kostenlos bedeutet in diesem Zusammenhang, dass keine monatliche oder jährliche Grundgebühr fällig wird. Doch auch bei den kostenfreien Karten können Gebühren anfallen, zum Beispiel beim Abheben von Bargeld.

Die Abrechnung erfolgt typischerweise monatlich zu einem festen Tag. Die Summe kann in Raten oder in einem Betrag bezahlt werden. Sogenannte Charge Cards buchen immer die Summe im Ganzen ab, bei einer Debit Card erfolgt die Buchung sofort über das verknüpfte Girokonto.

Kontaktloses Bezahlen

Viele Kreditkarten verfügen heute bereits über die sogenannte NFC-Funktion. NFC steht für Near Field Communication; ein Funkwellen-Symbol auf der Karte zeigt an, dass die Funktion unterstützt wird. Mit der NFC-Funktion ist es möglich, die Karte beim Bezahlen einfach an das Gerät zu halten und die Zahlung ohne Eingabe einer Geheimzahl zu veranlassen.

Davon profitieren sowohl der Endkunde als auch der Einzelhandel: Der Prozess erfolgt schnell, ist unkompliziert beschert dem Einzelhandel schon heute mehr Umsatz.



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