Googles Product Listing Ads kommen bei Händlern und Verbrauchern gut an

Im Februar wird Google auch in Deutschland und der Schweiz mit der Umstellung der Produktsuche „Google Shopping“  auf das rein kostenpflichtige Modell der sogenannten Product Listing Ads (PLA) beginnen. In den USA wurde diese Umstellung bereits im Oktober letzten Jahres vollzogen. Laut einer Untersuchung von Marin Software  fanden die PLA im letzten Jahr großen Anklang bei Internethändlern wie auch bei Konsumenten. So stieg der prozentuale Anteil der Klicks auf die PLA am Gesamtvolumen von Google-Suchanzeigen auf Anzeigen von Januar auf Dezember 2012 um 210 %. Auch die Impressions stiegen an. Im vom Feiertagsgeschäft geprägten letzten Quartal legte der Anteil der PLA an den gesamten Google-Suchanzeigen-Impressions gar um 60 % zu. Zum Jahresende erzielten die PLA auch höhere Klickraten (Click through rates, CTR), kosteten aber weniger als die herkömmlichen Textanzeigen. Zugleich fielen für Klicks auf die PLA auch niedrigere Gesamtkosten an. Werbetreibende steigerten im letzten Quartal den Anteil der PLA-Ausgaben am Gesamtbudget für Suchmaschinenanzeigen um 600 %.

Die kostenpflichtigen Produkt-Anzeigen werden also – entgegen Bedenken, die vor der Umstellung in den USA aufkamen – von den Händlern gut angenommen. Einer Einschätzung von Marin Software zufolge erklärt sich dieser Erfolg nicht allein durch höhere CTR und niedrigere CPC (Costs per Click), sondern auch dadurch, dass die PLA sehr viel besser steuerbar sind als die herkömmliche, kostenlose Produktsuche.

Funktionen für PLA-Steuerung 
Für Internethändler, die sich die Vorteile der PLA bei der Kampagnensteuerung auf effiziente Weise zunutze machen wollen, hat Marin Software seine Online-Marketing-Management-Plattform um Funktionen für das effiziente Management von PLA erweitert. Die Händler können Produktanzeigen-Kampagnen aufsetzen und anpassen, die Gebote performancebasiert optimieren und aussagekräftige Reports über die Performance der Product Listing Ads erzeugen.

Optimale Kampagnen erfordern eine genaue Festlegung der Produktziele, was aufgrund der Vielzahl von Produkten sehr komplex sein kann. Mit Stapelverarbeitungsfunktionen wie Bulk-Add und Bulk-Edit lässt sich das Management der PLA-Objekte stark vereinfachen. Die Lösung unterstützt die Nutzer bei der Erstellung, Überprüfung und Änderung  von Anzeigengruppen, Werbetexten, ausschließenden Keywords und Produktzielen. Mit dem Predicitve Bidding Algorithmus von Marin lässt sich die Errechnung der optimalen Gebote automatisieren, dennoch lassen sich die Gebote jederzeit an veränderte Bedingungen anpassen, beispielsweise bei saisonalen Schwankungen. Das Marketing kann für einzelne Produktlinien oder Geschäftseinheiten präzise und dennoch flexible Gebotsziele festlegen. Wird das Inventar um neue Anzeigen erweitert, errechnet der patentierte Algorithmus das bestmögliche Gebot auch ohne eine teure „Lernphase“. Und mit dem Marin URL Builder, der die  ValueTrack-Parameter von Google nutzt, können mit der bestehenden Tracking-Lösung die Produkt-URLs getrackt werden. Fehlerhafte oder doppelte URLs werden automatisch korrigiert.

„Mit der Bekanntgabe, die Produktsuche von der organischen Suche auf kostenpflichtige Anzeigen umzustellen, riskierte Google, die Händler zu vergrätzen“, so Jens Bargmann, Country Director von Marin Software DACH. „Nun hat sich herausgestellt, dass sich die Entscheidung für Google auszahlt und die Product Listing Ads mehr Nutzer-Interaktion und höhere Werbeinvestitionen bringen. Im letzten Quartal 2012 haben wir beobachtet, dass manche US-Händler bis zu 30 % ihrer Suchmaschinen-Werbebudgets für PLA ausgegeben haben. Mit der neuen PLA-Management-Lösung als Teil der Marin Software-Plattform kann sich das Marketing die Stärken dieses neuen Anzeigenformats zunutze machen und die Online-Umsätze steigern.“

Mehr Informationen über die PLA und die von Marin Software durchgeführte Analyse.

Frank
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