Warum sind Luftreiniger eine großartige Anschaffung für Büroräume?

Goßraumbüros erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit, seitdem sie in den 1970er Jahren in Deutschland Einzug hielten. Für mehr Privatsphäre sorgen die ebenfalls um die Zeit eingeführten Cubicles, welche aber auch das Reinigen der Luft durch Luftreinigungsgeräte erschweren, da sie den großen Raum in kleinere Abteile splitten, wo die Luft zum stehen kommt.

unsplash.com ©Jason Goodman (Creative Commons CC0)

Dennoch können Luftreiniger die Qualität der Raumluft auch hier erheblich verbessern. Eventuell entscheiden Sie sich im Cubicle-Büro eher für mehrere kleine Geräte als für einen großen Luftreiniger.

Welche Luftreiniger für welches Büro wählen?

Die Leistung eines Luftreinigers wird in CADR gemessen. Die Clean Air Delivery Rate beziffert das Volumen an Luft, das pro Stunde gereinigt wird. Der Luftreiniger für Büros sollte die Raumluft 6 mal in der Stunde durch das Gerät schleusen. Dies ist natürlich abhängig von Größe und Leistung des Luftfilters. Die Form in der die Luft sich im Raum bewegt, wenn ein Luftreiniger zum Einsatz kommt, ist eine fast kreisförmige Ellipse. Man kann sich nun leicht vorstellen, dass die Abtrennungen im Großraumbüro dieser Bewegung im Wege sind.

Kleinere Räume kommen mit kleineren Geräten aus – und auch im Großraumbüro kann es je nach Strukturierung des Raumes von Vorteil sein, wenn mehrere kleine Geräte anstelle eines großen zum Einsatz kommen.

Saubere Luft

Wo viele Menschen zusammen kommen, atmen auch viele Menschen. Nicht nur ist die Ausatemluft von Sauerstoff befreit, sondern auch anreichert mit Aerosolen an die sich Bakterien und Viren heften können. Außerdem ist die Luft in einem Raum oft belastet mit den Ausdünstungen der Teppichböden und Möbel, welche unsichtbar durch den Raum wabern. Feinstaub aus der Außenluft, der seinen Weg beim Lüften herein findet, beeinträchtigt die Atemluft außerdem. Lüften ist deshalb nach wie vor wichtig, um verbrauchte Luft durch frische Luft zu ersetzen.

Die Luft im Büro profitiert also erheblich von einem Luftreiniger, der all diese Partikel entfernt. Und bessere Luft bedeutet: höhere Konzentrationsfähigkeit und damit größere Effektivität, die wiederum mehr Produktivität nach sich zieht.

Welche Filter soll der Luftfilter im Büro haben?

Um die Luft gründlich von allen Agens zu reinigen, sollten mindestens drei unterschiedliche Filter im Luftreiniger eingebaut sein.

  • Vorfilter
  • Aktivkohlefilter
  • HEPA-Filter (am besten H13, der ab 0,3 Mikrometer filtert)
  • Nanofilter

Der Vorfilter nimmt die groben Schmutzpartikel wie Tierhaare und Staub aus der Luft auf. Er kann meist per Staubsauger oder unter fliessendem Wasser gereinigt werden und muss nicht bei jeder Verschmutzung ausgetauscht werden. Der Aktivkohlefilter ist zuständig für das Entfernen von schädlichen Gasen und unangenehmen Gerüchen und muss circa ein Mal im Jahr gewechselt werden. Der HEPA-Filter schliesslich kann mit verschieden feinen Filtern ausgestattet werden. Am Sinnvollsten ist es einen Filter ab Dichte H13 zu wählen, der in der Lage ist Viren aus der Luft zu fangen. Der Nanofilter kann als Ergänzung sinnvoll sein, wenn Sie Chemikalien wie Formaldehyd aus der Raumluft entfernen wollen.

Fazit

Besonders ein Umfeld, wo sich viele Menschen über Stunden aufhalten – also ein Büro – profitiert von gefilterter Luft. Die gereinigte Luft zusammen mit häufigerem Lüften sorgt für klare Köpfe und höhere Produktivität bei den Mitarbeitern.

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