DHL integriert neueste Fortschritte in der KI in die Resilience360-Plattform

Bei der fünften Risk & Resilience-Konferenz zeigt DHL, wie die neuesten Funktionen der Resilience360-Plattform KI-Fähigkeiten in das Tool einbinden und damit globalen Organisationen ermöglichen, ihre Lieferkettenrisiken proaktiv zu steuern. Durch Klassifizierungs-Engines und kollaboratives Filtern kann Resilience360 Algorithmen auf das Incident-Monitoring-Modul – das zentrale Element des Tools – anwenden. Mit Hilfe von KI werden täglich Millionen von Risikodaten analysiert und Erkenntnisse aus dem Nutzerverhalten gewonnen und angewendet, um die Relevanz zukünftiger Störfälle zu bestimmen und so die Selbstlernfähigkeiten des Tools zu verbessern.

Die Resilience360-Plattform von DHL bietet Unternehmen Tools, um das Risiko von Lieferkettenstörungen weltweit schnell vorherzusehen, zu bewerten und zu mindern – ©DHL 2019

„Moderne Unternehmen müssen zunehmend komplexe und volatile Lieferketten durch eine Vielzahl von Störungen steuern, die durch den Klimawandel und Handelskonflikte verursacht werden“, erläutert Tobias Larsson, Gründer und CEO von Resilience360. „Innovative Technologien, wie vorausschauende Analyse und Algorithmen für maschinelles Lernen, ermöglichen es uns jedoch, Risiken besser denn je zu identifizieren und zu steuern. Wir verbessern die Resilience360-Plattform laufend durch weitere Fähigkeiten. Während der vergangenen Jahre ist sie daher schnell gewachsen und zählt nun weltweit über 13.000 Nutzer.“

Auf der fünften Risk & Resilience-Konferenz geht es um die Risiken des Klimawandels

Bei der Konferenz im DHL Innovation Center in Troisdorf werden heute etwa 180 führende Vertreter aus den Bereichen Lieferketten, Geschäftskontinuität, Sicherheits- und Risikomanagement zusammenkommen und gemeinsam an Lösungen für das Risikomanagement von Lieferketten arbeiten sowie zunehmende Risiken wie Wirbelstürme, Lieferantenausfälle, umweltrechtliche Bestimmungen und Handelskonflikte untersuchen.

Das Motto der Konferenz lautet „Klimawandel und unsere Lieferketten“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Rolle der Unternehmen: Wie bewerten sie die Risiken, die die Klimaerwärmung mit sich bringt, und wie gehen sie damit um, welche Auswirkungen ergeben sich für die Mitarbeiter, die Ressourcen, die Vermögenswerte und die Infrastruktur? Das American Logistics Aid Network (ALANaid), eine führende Organisation, die Katastrophenhilfe-Organisationen (und andere gemeinnützige Organisationen) logistisch unterstützt, ist mit einer eindrucksvollen Liste von Top-Managern und Fachkräften vertreten, die über neue Technologien und Methoden für belastbare Lieferketten sprechen werden. Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UNFCC) wird seine neuesten Untersuchungen über zukünftige Anpassungen an den Klimawandel vorstellen. Führende Unternehmen wie Bayer und BMW werden erläutern, wie wichtig Lieferkettentransparenz für die Vorausplanung und die Eindämmung von Krisen in ihrem Liefernetzwerk ist.

Globale Lieferketten sind zahlreichen Risiken ausgesetzt. Dies sind beispielsweise Naturkatastrophen, Cyberangriffe und sich schnell verändernde regulatorische Rahmenbedingungen. Die Resilience360-Plattform von DHL bietet Unternehmen Tools, um das Risiko von Lieferkettenstörungen weltweit schnell und fast in Echtzeit vorherzusehen, zu bewerten und zu mindern. Möglich gemacht wird dies durch Informationen aus dem umfassenden DHL Netzwerk.