Steigende Umsätze bei Softwarehäusern und Anbieter von IT-Leistungen erwartet

Die Hightech-Unternehmen sind mit Elan ins Jahr 2013 gestartet. 75% der IT- und Telekommunikationsunternehmen rechnen im ersten Halbjahr mit steigenden Umsätzen. Weitere 14% gehen von Umsätzen auf Vorjahresniveau aus, nur 11% erwartet schlechtere Geschäfte. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Hightech-Verbands BITKOM in der deutschen ITK-Branche hervor. Der BITKOM-Index verbessert sich damit deutlich von 41 auf 64 Punkte. „Die BITKOM-Branche war und ist ein Wachstumsmotor für Deutschland. Sie wird in diesem Jahr damit deutlich stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Als Querschnittstechnologie hat IT eine herausragende Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit fast aller anderen Branchen. Die Zuversicht der BITKOM-Unternehmen ist ein gutes Signal für die gesamte Volkswirtschaft“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Steigende Umsätze bei Softwarehäusern und Anbieter von IT-Leistungen erwartet

Besonders zuversichtlich sind Softwarehäuser (87% gehen von Umsatzsteigerungen aus) sowie Anbieter von IT-Dienstleistungen (82%). Der anhaltende Boom bei Smartphones und Tablet PCs mit steigendem Bedarf an mobilen Lösungen sowie die weiter hohe Nachfrage nach Cloud-Computing führen hier zu wachsenden Umsätzen. Auch bei den zuletzt zweiflerischeren Herstellern von Hardware und Kommunikationstechnik regiert wieder der Optimismus: 69 bzw. 61% rechnen für das erste Halbjahr mit steigenden Erlösen.

Das Gesamtjahr dürfte für die Hightech-Branche ähnlich gut laufen:

  • 78% der Unternehmen erwarten für 2013 steigende Umsätze
  • 7% einen Umsatzrückgang.

Damit verbinden sich gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt. Mehr als

  • 57% will im Laufe des Jahres Personal einstellen
  • 9% befürchtet einen Stellenabbau.

Getragen wird dieser Optimismus besonders durch bessere Geschäfte mit Dienstleistern und der Industrie. 72 bzw. 70% der ITK-Unternehmen rechnen in diesen Zielmärkten mit steigenden Umsätzen. Positiv sind die Aussichten auch mit Blick auf den Handel (60% und den öffentlichen Sektor (56%). Etwas zurückhaltender sind die Erwartungen beim Geschäft mit Privatkunden (44%).

Größtes Problem der Branche bleibt der Fachkräftemangel. 53% der ITK-Unternehmen bezeichnet unverändert die Fachkräftesituation als hemmend für das eigene Business. Verbessert haben sich verglichen mit dem Jahresende 2012 die Exportnachfrage sowie die Finanzierungssituation. Nannten damals noch 18% die Exportnachfrage und 15% die Finanzierungssituation als behindernd für das eigene Unternehmen, so sind es jetzt nur noch 8 bzw. 9%.

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