Wein im Sommer: Die besten Tipps

Wenn der Sommer vor der Türe steht, ist es wieder Zeit für lauschige Grillabende zu zweit oder mit Freunden und Bekannten. Wo früher eher zum Bier gegriffen wurde, trinken viele Deutsche inzwischen lieber Weine aller Art. Dabei kommt es darauf an, welcher Wein am besten zur Sommerzeit passt. Schwere Weine oder solche, die erwärmt werden, besitzen ihre Daseinsberechtigung für den Winter. Sommerliche Temperaturen hingegen verlangen erfrischende Eigenschaften, Aromen von Zitrone, Früchten und manchmal auch ein Prickeln auf der Zunge.

Wein im Sommer: Die besten Tipps. pixabay.com ©PhotoMIX-Company (Creative Commons CC0)

Mit der Weinschorle den Sommer genießen

Im Sommer lieben es die Menschen, ein Getränk zu sich zu nehmen, welches einen erfrischenden Charakter aufweisen kann. Bei vielen Weinen mag dies zunächst nicht der Fall sein, doch bei näherer Betrachtung entpuppen sich einige als perfekte Alternative zu gängigen Cocktails oder ähnlichen Getränken. Besonders Weißweine fallen in dieses Spektrum. Gekühlt besitzen sie die besten Voraussetzungen für das künftige Sommergetränk. Als Schorle, mit etwas Mineralwasser aufgegossen, verschwindet der ursprüngliche Charakter des Weins. Dafür zeigt er sich weniger alkoholhaltig und als perfekte Lösung für all jene, die kein Bier oder hochprozentige Alkoholsorten mögen und dennoch gerne die Stimmung des Sommers einfangen möchten. Für die Weinschorle wird jedoch kein teurer Wein benötigt. Im Handel existieren viele verschiedene Sorten, die bereits für wenig Geld erhältlich sind und mit ihrem Geschmack punkten können. Neben Weißwein ist Rose ein Favorit vieler Menschen, Rotwein kommt dabei allerdings nicht infrage.

Fruchtweingetränke stehen zurzeit hoch im Kurs. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wein, der aufwendig aus Trauben gewonnen wird, sind es Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaumen oder gar Ananas, die eine Basis für den Fruchtwein bieten. Prinzipiell lassen sich aus vielen Früchten Weine herstellen, das wissen auch die Produzenten, die nach immer neuen Trends suchen. Angesagt ist, was schmeckt. Fruchtweine dürfen dabei ruhig etwas süßer sein und prickeln oder mit Mineralwasser aufgegossen werden. Sie galten früher als Obstdessertweine, sind heutzutage aber vor allem im Sommer mit Eiswürfeln begehrt. Exotische Varianten halten ebenfalls verstärkt Einzug in deutsche Gewohnheiten, wie der Apfeleiswein aus Kanada oder der französische Cidre. In Deutschland werden solche Getränke übrigens nicht im klassischen Sinne als Weine eingestuft, sondern nach geltendem Lebensmittelrecht als weinähnliche Getränke.

Weniger Alkohol erfrischt im Sommer

Weine mit weniger Prozent Alkohol bieten im Sommer eine gute Gelegenheit, auch an heißen Tagen nicht gleich ins Taumeln zu geraten. Flaschen mit mehr Alkohol passen dagegen eher in die kalte Jahreszeit. Dort lässt sich der eine oder andere Glühwein sogar noch mit einem Extraschuss Rum aufwerten. Im Sommer hingegen wird ein Gang zurückgeschaltet. Wenn an warmen Tagen dann doch einmal ein Glas Rotwein zur Verkostung anstehen soll, raten Experten dazu, eine milde Sorte zu wählen, die mehr Fruchtauszüge bietet und weniger trocken schmeckt. Liebliche, leicht süße Versionen liefern eine vorzügliche Unterstützung zu zahlreichen, mediterranen Speisen, die im Sommer gerne gegessen werden.

Diese Temperaturen sollten Weine auch im Sommer aufweisen

Manch ein Rotwein punktet im Sommer sogar mit halbtrockener Note. Wichtig ist es bei den meisten Rotweinen, die an warmen Tagen getrunken werden, vorab zu prüfen, welcher aromatisch passt. Neben eigenen Vorlieben gilt es die Temperaturen von Rotwein einzuhalten. Diese sollte nicht über 18 Grad ansteigen, aber auch nicht kälter ausfallen als 16 Grad. Weißweine dürfen hingegen deutlich kühler serviert werden und liegen eher bei Temperaturen bis maximal 12 und minimal 7 Grad.

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