eBay Weihnachtsstudie 2010 enthüllt: So schenken die Österreicher

Alle Jahre wieder beginnt die Vorweihnachtszeit mit Punschhütten in der Innenstadt, Lichterketten in den Einkaufsstraßen und der Suche nach den perfekten Weihnachtsgeschenken. eBay ist in einer österreichweiten Studie den Geschenktrends 2010 nachgegangen. Ergebnis: Die Österreicher kaufen heuer durchschnittlich 10 Geschenke und beschenken durchschnittlich 7 Personen. Die besten Geschenke kommen von der oder dem Liebsten. Die unbeliebtesten Geschenke 2010: Socken, Unterwäsche, Haushaltsgeräte und Werkzeug.

Schnell im Regal ein neues Paar Socken oder eine Bohrmaschine für den Liebsten gekauft und unter den Christbaum gelegt? Fehlanzeige. Denn Frauen machen sich bekanntlich gerne Gedanken. Das gilt auch für die passenden Weihnachtsgeschenke. Jede dritte Österreicherin (35%) hält das ganze Jahr über Ausschau nach den perfekten Geschenken. Bei 79 Prozent der österreichischen Männer spielt das Thema “Weihnachtsgeschenk” während des Jahres hingegen überhaupt keine Rolle. 3 Prozent der Männer “überraschen” die Liebsten sogar jedes Jahr mit den gleichen Geschenken. Das ist das Ergebnis der aktuellen Weihnachtsstudie des Online-Marktplatzes eBay.at (durchgeführt von TNS unter 1.044 Österreichern).

Unbeliebteste Geschenke: Socken, Unterwäsche, Haushaltsgeräte und Werkzeug

Wer seine Liebsten zu Weihnachten nicht verärgern möchte, verzichtet am besten auf folgende Geschenke: Socken und Unterwäsche sind für jeden fünften Österreicher (20%) ein absolutes “No-go” unter dem Christbaum. Haushaltsgeräte wie Toaster, Staubsauger & Co. (16%) und Werkzeug (12%) zählen ebenfalls nicht zu den großen Rennern.

Gutscheine (20%), Reisen (18%), Unterhaltungselektronik (MP3-Player, Handys etc.) sowie Bücher (jeweils 11%) werden hingegen sehr gerne unter Österreichs Christbäumen gesehen. Auch Erlebnis-Geschenke wie Ballonfahrten, Rallye fahren, Wellnesspakete etc. (9%) stehen bei Herrn und Frau Österreicher heuer hoch im Kurs.

Der oder die Liebste macht die besten Geschenke

Bei Weihnachtsgeschenken beweisen Geschwister und Eltern kein glückliches Händchen. Lediglich ein Prozent der Österreicher ist der Meinung, dass die besten Weihnachtsgeschenke von Bruder oder Schwester bzw. von den Eltern kommen. Nur Arbeitskollegen und Nachbarn schneiden noch schlechter ab (jeweils 0%). Gut gemeint ist eben nicht unbedingt gut getroffen.

Zum Glück gibt es die eigenen Partner, die den Geschmack ihrer bzw. ihres Liebsten besser kennen und zu immerhin 45 Prozent treffen. Auf Platz zwei der besten Geschenkgeber folgen – noch vor den eigenen Kindern (Platz 3) und entgegen aller Erwartungen – die Schwiegereltern (22%).

“Eine schöne Bescherung”: Verdeckte Hinweise sollen Enttäuschungen vorbeugen

Um ungewollte Weihnachtsüberraschungen zu vermeiden, legen sich die Österreicher in der Vorweihnachtszeit mächtig ins Zeug. 40 Prozent der Befragten geben versteckte Hinweise, damit der Schenker unauffällig inspiriert und gesteuert wird. Jeder vierte Österreicher (23%) geht auf Nummer sicher und artikuliert eindeutig, was das Christkind unter den Baum legen soll. Immerhin 8 Prozent der Österreicher gehen noch einen Schritt weiter und beschenken sich selbst, um auch bestimmt das Richtige zu erhalten.

Die Österreicher überraschen lieber andere mit Geschenken als sich selbst beschenken zu lassen

Weihnachten ist für die Österreicher traditionell ein Familienfest. Das Feiern im Kreis der Familie (50%) und das Beschenken der Liebsten (34%) bereitet den Österreichern die größte Freude an Weihnachten. Aber auch das Weihnachtsgeld (31%) sowie gutes Essen (28%) sind zu Weihnachten gerne gesehen. Beachtlich: Die Österreicher überraschen lieber andere (34%), als sich selbst beschenken zu lassen (22%).

Weihnachten: (K)eine Zeit der Stille

Die Familienfeiern haben nicht nur positive Seiten: Familienstreitigkeiten und Stress (jeweils 51%) werden von den Österreichern als größte Stresspotenziale in der Weihnachtszeit wahrgenommen. Alleine der Gedanke an die bevorstehenden Einkaufstouren stresst 7 Prozent der Österreicher “extrem”. Besonders überfüllte Geschäfte und Einkaufsstraßen (51%) machen den “Kauflustigen” zu schaffen. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum heuer bereits jeder zweite Österreicher (51%), der seine Liebsten zu Weihnachten beschenkt, Geschenke im Internet z.B. bei eBay.at erwirbt.

Vor allem bei den österreichischen Männern ruft die Aussicht auf den jährlichen Geschenke-Marathon wenig Begeisterung hervor: Doppelt so viele Männer (11%) wie Frauen (5%) können Weihnachtseinkäufen überhaupt keinen Spaß abgewinnen.

Selbst ist die Frau: Frauen erledigen die meisten Weihnachtseinkäufe

Wirft man einen Blick in Österreichs Haushalte, wird klar, wer zu Weihnachten am meisten gefordert ist: 82 Prozent der Österreicherinnen gaben an, dass sie sich um den Großteil der Weihnachtseinkäufe (Geschenke, Dekoration, Essen etc.) kümmern. Nur ein Drittel jener Männer (31%), die in einem Mehrpersonenhaushalt leben, fühlen sich für Weihnachtseinkäufe mitverantwortlich.


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