Click-to-Pay: Mastercard treibt den globalen Ausbau eines einfachen und einheitlichen digitalen Check-out-Erlebnisses voran

E-Commerce gewinnt weltweit an Bedeutung. Immer mehr Konsumenten gehen online, um auf digitalen Plattformen sicher und einfach einzukaufen. Daher ist es heute wichtiger denn je, das Einkaufserlebnis im Check-out-Prozess nahtlos und einheitlich über alle digitalen Kanäle und Kartenanbieter hinweg zu gestalten. Heute kündigten Mastercard, Visa, American Express und Discover an, mit den technischen Vorbereitungen für den weltweiten Start der neuen Check-out-Option „Click-to-Pay“ zu beginnen, die auf dem Branchenstandard EMV Secure Remote Commerce basiert. Zu den ersten Märkten, in denen Click-to-Pay ausgerollt wird, gehören Australien, Brasilien, Großbritannien, Hongkong, Irland, Kanada, Katar, Kuwait, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Saudi-Arabien, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate. Für weitere Länder sind Starttermine in Planung.

Mit Click-to-Pay können Verbraucher während der Online-Kaufabwicklung über Webseiten, Smartphones, Apps und sonstige vernetzte Geräte einfach und sicher bezahlen. Die zeitraubende Eingabe von Kartendaten und anderen Informationen beim Check-out entfällt. Die fortschrittliche digitale Check-out-Lösung spiegelt das Zahlungsverhalten im stationären Handel wider, wo an einem Terminal alle Kartenzahlungen, egal von welchem Anbieter, akzeptiert werden. Ziel ist es, eine Vereinheitlichung und Kompatibilität im Check-out zu schaffen, so dass den Nutzern von Click-to-Pay auf allen Kanälen ein  einheitlicher, optimierter Bezahlvorgang zur Verfügung steht.

Online-Händler profitieren von der neuen Check-out-Lösung, da durch die Integration mehrerer Kartenmarken ein einfacher und reibungsloser digitaler Bezahlprozess für Konsumenten entsteht, und Zahlungsabbrüche reduziert werden.

Mastercard, Visa, American Express und Discover kündigten bereits im Oktober 2019 ihre Zusammenarbeit an einer einheitlichen digitalen Check-out-Lösung in den USA an. Seitdem haben mehr als 10.000 Online-Händler ihren Kunden die Möglichkeit eröffnet per Click-to-Pay zu bezahlen – darunter Cinemark, Crate & Barrel, Expedia, FreshDirect, JOANN Fabric and Crafts, Joseph A. Bank sowie der Online-Marktplatz von Rakuten in den USA, Saks Fifth Avenue und SHOP.com. Weitere namhafte Unternehmen wie Emirates, Mitre 10, Noel Leeming, 1-day, Pizza Hut Australien, The Warehouse, Torpedo7, Ticketek und Warehouse Stationery werden ihren Kunden zukünftig Click-to-Pay anbieten.

„Die Nachfrage nach frischen Lebensmitteln und deren Zustellungen ist so stark gestiegen wie nie zuvor und viele Kunden probieren FreshDirect zum ersten Mal aus”, sagt Tammy Berentson, Chief Marketing Officer von FreshDirect. „Click-to-Pay bietet sowohl diesen Neukunden als auch unseren treuen Bestandskunden die Möglichkeit, ihre Transaktionen einfach, effizient und sicher durchzuführen.”

Um die Akzeptanz über die bisherigen Nutzer hinaus zu erweitern, soll die Zusammenarbeit mit Zahlungsdienstleistern, Gateways und Acquirern ausgeweitet werden, um zu gewährleisten, dass alle beteiligten Netzwerke unterstützt und damit die Online-Kaufabwicklung optimiert werden. In den USA bieten Partner wie ACI Worldwide, Aurus, Blackbaud, BlueSnap, Braintree, CyberSource und Mastercard Payment Gateway Services (MPGS) sowie Square ihren Händlern die Möglichkeit, Click-to-Pay zu aktivieren. Zusätzliche Unterstützung für die Verbreitung von Click-to-Pay erhalten die Unternehmen von internationalen Partnern wie Checkout.com, Noon Payments, SafeCharge und Windcave.


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