Das Online-Jahr im Rückblick: Der agof Digital Report 2019

Ein Leben ohne Internet? Für die Mehrheit der Deutschen undenkbar – und das generationsüber-greifend. Welche Themen die User 2019 besonders interessierten, in welchen Altersgruppen es nach wie vor Wachstumspotenzial gibt und welche Trends sich manifestierten, wertete die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (agof) in ihrem diesjährigen Jahresrückblick aus. Im agof Digital Report 2019 werden die wichtigsten Daten und Fakten zu Nutzerstrukturen, Online-Aktivitäten und inhaltlichen Präferenzen komprimiert und übersichtlich dargestellt. Zudem wirft die agof einen Blick auf das Mediajahr 2019 – inklusive dem Jahresranking der agof Vermarkter sowie der TOP 25 digitaler Angebote.

Einige Kerninformationen aus dem agof Digital Report 2019 vornweg: Das Internet wird hierzulande immer weiblicher – und auch ältere Zielgruppen nutzen digitale Medien mittlerweile deutlich stärker. So übertraf der Anteil der über 70-jährigen, die sich im Internet tummelten, erstmals die 50-Prozent-Marke. Allein im Vergleich mit dem Vorjahr war das ein Plus von 10,4%. Wer daraus schließt, dass sich ganz junge User aus dem digitalen Raum zurückziehen, weil sie dort auch Oma und Opa vorfinden, der irrt: Auch bei den 16- bis 19-jährigen gab es Zuwächse, wenn auch nur leichte (von 98,8% in 2018 auf 99,3% in 2019).

Insgesamt waren 59,50 Millionen Menschen im Jahr 2019 im Netz, also 86,4% der deutschen Wohnbevölkerung ab 16 Jahren. Somit konnte das Medium Online im Vergleich zum Vorjahr seine Nutzerschaft um 850.000 Unique User erhöhen. In dem Zusammenhang ebenfalls interessant: Ein Bundesländervergleich, der aufzeigt, in welchen Regionen es Zuwächse gab.

Wer wissen will, welche Einzeltage 2019 in Punkto Reichweiten herausstachen, wie viele User sich im Netz z.B. über die Europawahl informierten und welche weiteren Schlagzeilen in den Monaten Januar bis Dezember die Bundesbürger besonders bewegten, findet im Digital Report der agof die datenbasierten Antworten.

Nachzulesen sind alle Informationen in einem blätterbaren PDF. Außerdem steht die Rückschau unter https://www.agof.de/studien/digital-report/ als kostenloser Download zur Verfügung. Bei Interesse stellt die agof auf Nachfrage gerne auch einzelne Grafiken zur Verfügung.


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