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Checkliste: So punkten Online-Shops in Produktsuchmaschinen

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Über 200 Millionen Produkte werden potenziellen Käufern inzwischen in Deutschland auf Produktsuchmaschinen präsentiert. Der Wettbewerb um die besten Positionen ist unter Online-Shops enorm. Allein im Bereich Mode und Lifestyle nutzen hierzulande mehr als 9.000 Shops diesen Vertriebsweg. „Online-Shops müssen ihre Produkte angemessen inszenieren, um sich von der Masse abzuheben. Nur dann werden die eigenen Produkte überhaupt von Konsumenten wahrgenommen”, weiß Andre Kröger, Geschäftsführer der OnMaCon GmbH. Die folgenden Schritte müssen Händler jetzt gehen, um sich 2016 im Produktdatenmarketing gut aufzustellen.

Checkliste: So punkten Online-Shops in Produktsuchmaschinen 1. Optimieren statt kopieren
Zu viele Händler verlassen sich auf rein technische Lösungen, die Produktdaten aus dem Shop 1:1 in die Systeme von Produktsuchmaschinen kopieren. Dabei kann die beste Suchmaschinen-Relevanz nur erreicht werden, wenn die Produktdaten den Begriffen entsprechen, die Konsumenten auch tatsächlich suchen. Also lieber „Bikinitop” als „Sol Searcher” oder „Longsleeve” anstatt „Langarmshirt”.

2. Relevanz bedeutet Konversion
Produktdaten, die für den eigenen Shop optimiert wurden und dort wunderbar funktionieren, reichen für die Produktsuchmaschinen oft nicht aus. Wer beispielsweise in seinem Online-Shop für Motorrad-Bekleidung eine Lederjacke anbietet, braucht dort den Zusatz „Motorrad“ wahrscheinlich nicht. Allerdings sollten Titel und Beschreibung für diese Produkte für die generischen Produktsuchmaschinen ergänzt werden, um besonders für die Kunden relevant zu sein, die „Motorrad Lederjacke“ suchen.

3. Attribute, Attribute, Attribute
Erwähnen Sie die Attribute, welche die Kunden auch in der Suche einsetzen. Denn je genauer die Begriffe eines Produktes mit der Suche übereinstimmen, desto besser ist das Ranking in den Suchergebnissen. Wichtige Attribute sind beispielsweise für Modeartikel die Größe, Material, Schnitt und eventuell der Anlass, zu dem ein Kleidungsstück getragen wird.

4. Populäre Suchbegriffe
Es macht bei Produktsuchmaschinen einen sehr großen Unterschied, ob jemand nach „Longsleeve rot Herren“ oder nach „Langarmshirt rot Herren“ sucht. Tools wie der Google Keyword Planner oder Google Trends zeigen, dass in Deutschland der Begriff „Longsleeve“ viel häufiger gesucht wird als der Begriff „Langarmshirt”.

5. Nicht alles auf eine Karte
Variieren Sie unterschiedliche Produktbeschreibungen und Attribute und lernen Sie, welche Kombinationen besonders gut funktionieren. Sogar unterschiedliche Suchwortreihenfolgen in der Suchanfrage ergeben auch unterschiedliche Ergebnisse auf den Produktsuchmaschinen. Daher sollten Sie genau testen, ob beispielsweise „Herren Longsleeve rot XXL” oder „Longsleeve Herren rot XXL” bessere Ergebnisse erzielt.

6. Verfügbarkeit beachten
Achten Sie zudem darauf, die Verfügbarkeit Ihrer Produkte einzubeziehen. Wie lange reicht der Bestand der Produkte, die Sie auf Produktsuchmaschinen anbieten? Auf keinen Fall sollte ein Produkt angezeigt werden, dass zum Beispiel gar nicht mehr in den beliebten Größen verfügbar ist. Ein Produkt, dass nur noch in XS, S und XXL verfügbar ist, wird kein Kassenschlager!