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Dezember 27, 2007 Keine Kommentare
Der eBay-Chef von Österreich, der Spanier Alberto Sanz, verriet in einem Interview, dass das Auktionshaus nach den Feiertagen Hochbetrieb hat. Viele wollen ihre Geschenke wieder loswerden. Vor Weihnachten haben bereits mehr als eine Million Artikel via eBay den Besitzer gewechselt, nach Weihnachten aber machen viele ihre Geschenke zu Geld.
“Waren die Geschenke nicht famos, wirst du sie bei eBay los“ – so wirbt die eBay um Gelegenheits-Kundschaft. Wie auch im stationären Handel waren Spielwaren und Elektronik-Produkte vor Weihnachten besonders beliebt, Handys und Skier jedoch waren die meistverkauften Artikel. Großer Nachfrage erfreuten sich aber auch seit Monaten Kurzreisen, Spielekonsolen und SAT-Empfänger, so Sanz.
Eigentlich beim Online-Marktplatz eBay das Weihnachtsgeschäft ja erst nach dem Heiligen Abend so richtig, denn nach der Bescherung schauen die Leute bei eBay vorbei um Geschenke, die sie nicht so gerne oder doppelt bekommen haben, wieder loszuwerden.
Vom 25. Dezember an bis Mitte Januar gibt es eine 2. Weihnachtswelle, die der stationäre Handel nicht hat, denn der verdient ja beim Umtauschen nichts, bei eBay ist das anders, da können die Leute ihre Präsente zu Geld machen. Auf die Frage Wie viele Krawatten nach Weihnachten bei eBay landen, muss Sanz lachen: „Ganz ehrlich, das wissen wir nicht. Es werden ja immerhin 6 Millionen Artikel täglich bei eBay international angeboten. Aber es werden nach Weihnachten verstärkt Elektronik- und Lifestyle-Artikel angeboten. Wenn jemand den dritten MP3-Player bekommt, bietet er die Vorgängermodelle halt im Web zum Verkauf an.“
Wochenenden und Feiertage sind laut Sanz die umsatzstärksten Tage bei eBay, denn da haben die Leute Zeit vor dem PC zu sitzen. Das Wetter spielt beim Handel aber auch eine große Rolle: Regnerisch und kalt ist ein gutes eBay-Wetter.