44 % der Deutschen wollen am Aktionstag shoppen – deutlich mehr als noch vor einem Jahr

Der Black Friday könnte in diesem Jahr in Deutschland einen neuen Einkaufsboom auslösen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von AfterPay, einem Unternehmen von Arvato Financial Solutions. Demnach wollen 44 % der Deutschen den Aktionstag in diesem Jahr für Einkäufe nutzen. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als der Anteil noch bei 32 % lag. Der Black Friday hat sich damit zu einem der wichtigsten Aktionstage für den Handel in Deutschland entwickelt.

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Für das Wachstum sorgen dabei nach Informationen von AfterPay insbesondere Neueinsteiger. „11 % der deutschen Black-Friday-Shopper und 9 % der Cyber-Monday-Shopper sind Neueinsteiger“, erklärt Engin Yanik, Global Sales Manager bei AfterPay. „Das Gesamtwachstum der Peak Season, also der umsatzstärksten Verkaufstage im Handel, treiben vor allem Verbraucher voran, die im vergangenen Jahr noch nicht an den Shopping-Aktionen teilgenommen haben.“ Der Schwerpunkt liege dabei auf dem E-Commerce. 50 % der Verbraucher in Deutschland beabsichtigen, während der Peak Season 2021 online einzukaufen – das sind 10 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2020.

Auf Basis der Umfrage rechnet Yanik damit, dass die Fashion-Branche am Black Friday den größten Käuferzuwachs verzeichnen wird, während Artikel aus dem Bereich Media/Elektronik am Cyber Monday dominieren dürften.

„Damit ist der Black Friday endgültig auch in Deutschland angekommen“, sagt Yanik. Black Friday wird in den Vereinigten Staaten der Tag nach Thanksgiving genannt. Der Feiertag fällt immer auf den vierten Donnerstag im November – der darauffolgende Freitag gilt traditionell als Start in ein Familien-Wochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufssaison, bei dem viele Händler mit Rabatten locken. Mittlerweile kennen auch 73 Prozent der Deutschen den Black Friday – und von denen haben 56 Prozent die Absicht, an diesem Aktionstag zu shoppen.

Nach Einschätzung von AfterPay kommt es dabei für den Umsatzerfolg der Händler auf die Bereitstellung einer breiten Palette von Zahlarten an. „Oft ist es die Auswahl der Zahlmethode, die über den Kauf des Wunschprodukts entscheidet“, so Yanik. „37,5 Prozent der Online-Shopper brechen den Bestellvorgang ab, wenn ihre bevorzugte Zahlart nicht im Angebot ist. Da ‚Buy now, pay later‘ zu den beliebtesten Zahlungstrends der Deutschen gehört, sollten Händler einen solchen Abbruch vermeiden – insbesondere am Black Friday.“

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