Marktoffensive in der Schweiz: Amazon registriert neue Brands

So allmählich macht sich Amazon in der Schweiz breit. Auf diesem Markt scheint der Internet-Riese aus Seattle Großes vorzuhaben, wie die Aktivitäten in den letzten Jahren zu verstehen geben. Von Jahr zu Jahr lässt er in der Eidgenossenschaft mehr und mehr Marken registrieren. Jetzt sind acht neue hinzugekommen, darunter auch Amazon Ring.

Marktoffensive in der Schweiz: Amazon registriert neue Brands
Marktoffensive in der Schweiz: Amazon registriert neue Brands – pixabay.com ©Etereuti (Creative Commons CC0)

Amazon hat es auf den Schweizer Markt abgesehen und treibt seine Expansion immer weitere voran. Es ist noch nicht lange her, als der Internet-Riese aus Seattle sich mit der Landespost auf eine Kooperation einigte, um die Verzollung zu vereinfachen. Kürzlich hat Amazon zudem drei große Marken in der Schweiz registrieren lassen, wie die Aargauer Zeitung berichtet. So soll sich unter anderem die Tochterfirma Amazon Technologies die Rechte für die beiden Brands Amazon Blink und Amazon Chime gesichert haben. Die dritte neu registrierte Marke heißt Amazon Ring und geht auf das Subunternehmen A9 zurück, das in Silicon Valley seinen Sitz hat.

Von Jahr zu Jahr mehr Marken im Register

Während Amazon Blink Systeme für Videoüberwachung herstellt, versteht sich Amazon Chime als Kommunikationsservice, der Videokonferenzen, Anrufe und Chats ermöglicht. Amazon Ring ist hingegen auf Dienste rund um das Konzept Smart-Home spezialisiert, weshalb sich im Angebot Sicherheitskameras oder vernetzte Türklingeln finden. Welche Ziele der Online-Riese mit diesen Marken verfolgt, ist noch unklar. Es lässt sich lediglich feststellen, dass er von Jahr zu Jahr mehr Registrierungen vornimmt. 2015 trat Amazon mit einer Marke in der Schweiz hervor. Ein Jahr später registrierte der Konzern aus Seattle schon drei, 2018 schließlich acht. Auch in diesem Jahr sind Amazon Blink, Amazon Chime und Amazon Ring nicht die einzigen. Im Register sollen sich fünf weitere Marken befinden, die jedoch nicht sehr bekannt sind. Noch scheint sich der US-Konzern aber Zeit zu lassen. Es kommt weder zu Werbemaßnahmen, noch können alle Kunden die Dienste uneingeschränkt nutzen.